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Bestellungen im Maschinenbau wachsen weiter zweistellig

Dr. Ralph Wiechers, VDMA: »Trotz hoffnungsvollem Start kommt der Maschinenbau auch 2014 nur schwer in Gang.«
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Die Erholung im deutschen Maschinenbau nach dem Corona-Krisenjahr 2020 hält an. Dennoch sorgt die ungewisse Lage in der Lieferketten beim VDMA für erhöhte Wachsamkeit.

Im Oktober stieg der Auftragseingang bereinigt um Preiserhöhungen (real) um 19 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Inlandsbestellungen legten um 13 % zu, die Orders aus dem Ausland wuchsen um 23 %, wie der Branchenverband VDMA am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Im Frühjahr und Sommer waren die Zuwächse allerdings teilweise noch deutlich höher ausgefallen.

»Zum einen ist der Nachholbedarf der Kunden weitgehend befriedigt. Zum anderen verzeichneten wir im Oktober des Vorjahres bereits ein erhöhtes Auftragsniveau«, erläuterte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers. Jetzt gehe es darum, die Bestellungen in angemessener Zeit umzusetzen, »weil die Unternehmen nach wie vor mit zahlreichen Engpässen kämpfen müssen«. Die exportorientierten Maschinenbauer leiden wie andere Industriebranchen auch unter einem Mangel an Rohstoffen und Vorprodukten wie Halbleitern.

Der Maschinenbauverband hatte jüngst seine Prognose für das laufende Jahr bestätigt, wonach die Produktion real um 10 % zu dem von der Corona-Krise geprägten Vorjahr wachsen soll. »Aber die ungewisse Lage in den Lieferketten beschäftigt auch uns zunehmend«, hatte Verbandspräsident Karl Haeusgen gesagt.


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dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH, VDMA Verband Deutscher Maschinen- u. Anlagenbau e.V.

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