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Cloud Computing: Aufbau einer Simulationsplattform für KMU

Klein- und mittelständische Unternehmen (KMU) sollen einfacher und kostengünstiger von simulationsgestützten Berechnungen in der Cloud profitieren. Zu diesem Ziel fand jetzt das Kick-off-Meeting des von der Europäischen Kommission geförderten Projektes 'CloudSME' (Cloud based Simulation platform for Manufacturing and Engineering) statt.

University of Westminster, Aufbau einer Simulationsplattform Bildquelle: © SanderWerbung

Beim Kick-off-Meeting in London erarbeiteten die Partner des EU-Projektes 'CloudSME' die gemeinsamen Grundlagen für die künftige Arbeit.

Mit rund 4,5 Millionen Euro unterstützt die Europäische Kommission das Projekt 'CloudSME'. Es soll Unternehmen der Fertigungs- und Engineering-Branche den Zugang zur prozessbasierten Simulationssoftware erleichtern. Mit dieser sollen Klein- und Mittelständlern eine effizientere Entwicklung und Produktion sowie eine Optimierung von Einkauf, Logistik und Finanzierungsprozessen ermöglicht werden. Hohe Hardware-Preise, Lizenzkosten und fehlendes technisches Know-how standen bislang der Nutzung einer prozessbasierten Simulationssoftware durch KMU im Weg. Das Projekt vereint in Zukunft auf einer Plattform cloud-basierte Simulationslösungen verschiedener Softwarehersteller in den verschiedenen Anwendungsgebieten der Fertigungs- und Engineering-Branche. An dem Projekt sind zum gegenwärtigen Zeitraum europaweit 16 KMUs (Softwarehäuser und -anwender) als Partner beteiligt – etwa Simul8 aus Großbritannien, Ascomp aus der Schweiz und Ingecon aus Spanien. Zehn weitere klein- und mittelständische Unternehmen sollen im kommenden Frühjahr in einem Open Call als zusätzliche Partner gefunden werden. Die Projektleitung obliegt der University of Westminster.

Geplant ist, dass die Plattform für kleinere bis hin zu großen numerischen oder statistischen Simulationen skalierbar sein soll. Eine erste Version der Platform wird unter www.cloudSME.eu voraussichtlich ab 1. August 2013 öffentlich zugängig sein. Das teilt das deutsche Werbe- und Marketingunternehmen SanderWerbung mit - bislang einziger deutscher Partner des Projektes und zuständig für die Publikmachung des EU-Projektes in Deutschland und Europa.