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Elektronischer Datenaustausch: Das Zusammenspiel von EDI und ERP

Die Umsetzung der elektronischen Dokumenttypen sowie der dazugehörigen Papierdokumente ist nicht trivial und fordert die Automobilindustrie und deren Vorlieferanten gleichermaßen. Entscheidend für die Effizienz der Prozesse ist das Zusammenspiel von EDI und ERP.

Automobil-Fertigungshalle Bildquelle: © Nataliya Hora - stock-adobe

Die Modellzyklen der Automobilindustrie sind kürzer denn je, während die Ansprüche an einzelne Bauteile und -gruppen massiv gestiegen sind. Während sich in längst vergangenen Zeiten im Rahmen von Facelifts nur wenige Elemente eines Fahrzeuges änderten, bestimmt heute die elektronische Ausstattung zu Konnektivität, Navigation und anderen Subsystemen die Modellzyklen mehr als jeder Motor. Hinzu kommen die Dieselaffäre und der steigende Druck, in die Elektromobilität einzusteigen. Kurzum: Die Erwartungen an sämtliche Unternehmen in der Zulieferkette sind gewachsen und werden noch weiter zunehmen.

In der laufenden Produktion ist die Just-in-Time-Delivery entscheidend. So wird ein geringer Lagerstand wie auch die unterbrechungsfreie Produktion bei den Automobilherstellern gesichert. Für ERP-Systeme bei den Zulieferunternehmen stellen sich damit mehrere Aufgaben: Neben der Einzel- und Serienfertigung muss die gesamte logistische Prozesskette begleitet werden – vom Vertriebsauftrag über die Produktionsplanung und -steuerung bis hin zum Versand. Die unternehmensinternen Prozesse sollen bestmöglich unterstützt oder optimiert werden, bestehende Softwarelösungen im Unternehmen sollen zudem möglichst gut mit der neuen Lösung zusammenarbeiten. Hinzu kommen Kunden und Lieferanten, deren Erfordernisse ebenso wie branchenspezifische Vorgaben erfüllt sein sollen. Besonders im Automotive-Bereich sind es auch externe Prozesse, die dringend in eine ERP-Planung einfließen müssen.