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Siemens: Die 'Fast Ramp-Up Challenge'

Siemens hat zusammen mit Partnerunternehmen eine Initiative ins Leben gerufen um den schnellen Auf- und Umbau von Produktionsanlagen zu ermöglichen. Weitere Unternehmen sind zum Mitmachen noch aufgerufen.

Die Fast Ramp-Up Challenge Bildquelle: © Siemens

Die 'Fast Ramp-Up Challenge': Produktionszellen von Partnern sollen innerhalb zwei Tagen aufgebaut werden.

Mit einer ganzen Reihe von Partnern hat Siemens die ‘Fast Ramp-Up Challenge’ gestartet. Zu den bereits beteiligten Unternehmen gehören unter anderem Bär, Balluff, BayernLB, BoldlyGo, Chiron, Data Ahead, Deutsche Leasing, Festo, das Fraunhofer-Institut, Heller, iba, Kampf, Kolbus, Kuka, MAG, Maincubes, N+P Industrial Design, Rittal & German Edge Cloud, SeioTec, Sick, Spinpartners und Wittenstein. Nach gemeinsamen Vorarbeiten folgt nun eine Konkretisierungsphase bis zum ‘Pitch Day’ am 23. Mai.

Weitere Unternehmen können sich noch anmelden und am 23. Mai ihre Beiträge vorstellen. Diese sollen Mitte Oktober in der Zukunftsfabrik ‘ARENA2036’ prototypisch erprobt werden. Dabei sollen im Rahmen des Wettbewerbs ‘Fast Ramp-Up Challenge’ Produktionszellen jeweils mehrerer Unternehmen an nur zwei Tagen aufgebaut werden. Zum Einsatz kommt dabei auch MindSphere, das cloudbasierte Betriebssystem für das Internet der Dinge (IoT) von Siemens.

Die schnelle Inbetriebnahme von Anlagen gewinnt industrieübergreifend stark an Bedeutung. Auch im Automobilbau und der Zulieferindustrie stehen die Unternehmen vor großen Herausforderungen: Immer mehr Varianten verschiedener Automodelle drängen auf den Markt, und das bei zunehmend kürzeren Produktlaufzeiten. Die Auf- und Umbauten von Produktionsstraßen sorgen in den Werken für Stillstände – eine Herausforderung auch für Maschinen- und Anlagenbauer.

Nähere Informationen zur Initiative.