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Internet of Things: IoT-Plattformen im Einsatz

Fortsetzung des Artikels von Teil 2.

Sicherheit bei Offshore-Energie-Anlagen

Auch im Bereich der Offshore-Energie-Gewinnung liefert das IoT Lösungen zur Erhöhung der Sicherheit für die Mit­arbeiter auf hoher See. Häufig übernehmen Dienstleister den Transport der ­Fachkräfte zu den Plattformen der Wind­räder oder Gezeitenkraftwerke. Die Sen­sortechnologie des Unternehmens STW, das auch das Projekt der Emissions­messung der Londoner Busse durchführt, stattet ebenfalls Offshore-Transportboote aus. 

Auf Basis von Cumulocity entwickelte die Firma eine IoT-Plattform: Betriebsleis­tung und Wartungsinformationen, GPS- und Prozessdaten der Boote werden durch die Sensoren aufgezeichnet. Neben diesen können darüber hinaus Daten gemessen werden, die für die Überwachung vertraglicher und rechtlicher Komponenten relevant sind. Beispielsweise kann die Wahrscheinlichkeit von Seekrankheit auf dem Boot durch Erschütterungen nach einer verpflichtenden ISO-Norm berechnet werden. 

Die Kosten, die die Dienstleister den beauftragenden Firmen für den Transport berechnen, werden auch beeinflusst durch den vorherrschenden Wellengang. Bei starken Wellen sind Manöver anspruchsvoller – die Fahrt dadurch teurer. Die Stärke der Hebung wird durch die Sensoren aufgezeichnet und fließt über die Auswertung in der IoT-Plattform in die Rechnungsstellung ein. 

Alle Sensordaten werden in der IoT-Anwendung zentral gebündelt und lassen sich über sie beobachten sowie steuern.