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Engineering: Per Toolbox zur Umsetzung von RAMI 4.0

Fortsetzung des Artikels von Teil 1.

Zurückgreifen auf Bewährtes

Das Resultat der jahrelangen Verwendung dieser Toolbox und die Rücksprache mit Industriepartnern zeigen eindeutig: Interdisziplinäre Zusammenarbeit in komplexen Systemen lässt sich durch geeignete Werkzeugunterstützung erheblich vereinfachen.

Entscheidend dazu beigetragen hat, dass keine neuen Technologien entwickelt, sondern auf für den Anwender bereits bekannte und akzeptierte Methoden zurückgegriffen wurde. Von daher lag es nahe, diese erfolgreich angewandten Ansätze auf eine neue Domäne wie Industrie 4.0 anzupassen. Das Ergebnis ist die ‚RAMI 4.0 Toolbox‘. Entwickelt als Add-In der Modellierungssoftware ‚Enterprise Architect‘ von Sparx Systems vereint sie Methoden des Systems Engineering mit denen von Architekturbeschreibungen zur durchgängigen Entwicklung von Industrie-4.0-Systemen. Dabei werden drei Kernelemente identifiziert: Zum einen das Prozessmodell, welches Standards wie ISO 15288 oder ISO 42010 integriert und einen Entwicklungsprozess beschreibt. Zweitens die domänenspezifische Sprache, bestehend aus Modellen und Elementen, um die Eigen- und Besonderheiten von Industrie 4.0 genau erfassen zu können. Und drittens der Tool-Support, welcher den Anwender in Sachen Usability unterstützt.