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Carolo-Cup: Wettkampf der autonomen Modellfahrzeuge

Beim Carolo-Cup traten studentische Teams mit ihren selbst entwickelten und autonom fahrenden Modellfahrzeugen gegeneinander an. Dabei zählte jedoch nicht nur die Geschwindigkeit.

Fahrzeug bei Carolo-Cup Bildquelle: © TU Braunschweig

Zentrales Element für die Erfassung der Umgebung waren verschiedene Kameras, welche die Teams teils mit sehr markanten Aufbauten befestigten.

In diesem Jahr hat die Technische Universität Braunschweig als Veranstalter den Cup erstmalig in drei Leistungsklassen ausgetragen. Neben dem Junior-Cup und dem Hauptwettbewerb, bei dem reale Szenarien auf Landstraßen gemeistert werden mussten, gingen vier Teams erstmalig im erweiterten Hauptwettbewerb an den Start. Dort galt es, komplexere Verkehrssituationen zu bewältigen, wie sie etwa in Vororten zu finden sind. In dieser neuen Leistungsklasse mussten die Fahrzeuge unter anderem Tempolimits einhalten, Fußgängerverkehr an Zebrastreifen, Abbiegepfeile und komplexe Vorfahrtsregelungen beachten sowie Überholverbote meistern.

Vor einer Expertenjury aus Wirtschaft und Wissenschaft präsentierten sich die Teams mit ihren Konzepten bevor sie sich auf dem Parcours begaben. In die Bewertung fließen technische Lösungen, die Projektorganisation sowie die Energie- und Kosteneffizienz der Fahrzeuge ein. Das Preisgeld beträgt insgesamt 11.000 Euro. Der Sieger des erweiterten Hauptwettbewerbs erhält davon 4.000 Euro.