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Inbetriebnahme: Virtuell und vorab

Maschinen und Anlagen vor dem physikalischen Aufbau virtuell in Betrieb nehmen – damit sparen Unternehmen Zeit und Geld. Bei der Durchführung gibt es einige Aspekte zu beachten: von der Modellierung des Maschinenmodells bis hin zur Darstellung der Ergebnisse.

Die virtuelle Inbetriebnahme Bildquelle: © Mathworks

Eine steigende Variantenvielfalt von Produktionsgütern und immer höhere Qualitätsansprüche sorgen dafür, dass sich auch die dazu notwendigen Produktionsmaschinen immer komplexer gestalten. Viele Hersteller verfolgen einen modularen Ansatz – Maschinen und Anlagen werden aus einem Repertoire an fertig entwickelten Maschinenmodulen entsprechend den Anforderungen zusammengesetzt. Dabei stellt sich allerdings die Frage, wie sich die Module und deren Zusammenspiel testen lassen können, ohne dass es erforderlich ist, diese physikalisch aufzubauen. An dieser Stelle kommt die virtuelle Inbetriebnahme ins Spiel.

Die Idee ist einfach: Mit Hilfe einer Computersimulation – einer virtuellen Maschine – lässt sich das Zusammenspiel zwischen Mechanik, Maschinensoftware und Produkt in unterschiedlichsten Varianten durchspielen und verifizieren. Da die meisten zeitaufwendigen – und zum Teil auch recht kostspieligen – Tests bereits in der Simula-tion durchgeführt wurden, verkürzt sich daraus resultierend die ‚reale‘ Inbetriebnahme an der physikalischen Anlage.