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Engineering: Die Vorteile des Klassifizierungs-Standards eCl@ss

Die vielfältigen von Maschinen- und Anlagenbauern sowie Endanwendern eingesetzten Software-Tools erfordern immer mehr Produktdaten, die von den Geräteherstellern bereitzustellen sind. Ein einheitlicher Klassifizierungs-Standard wie eCl@ss schafft hier Abhilfe.

Phoenix Contact, Ein Standard für die Klassifizierung, T neu Bildquelle: © Phoenix Contact

Aufgrund der Vielzahl an Daten, die heutzutage im Rahmen des En­gineering anfallen, möchte nicht jeder Nutzer die Daten seiner Applikation manuell erfassen und aktualisieren. Daher fragt die Einkaufs-Abteilung die relevanten Daten bei ihren Lieferanten ab. Der Konstrukteur benötigt beispielsweise 3D-Modelle und der Elektroplaner erwartet, dass die Daten der zu verbauenden Komponenten im Format seines E-CAD-Tools zur Verfügung stehen. Darüber hinaus sind die Entwicklungsabteilungen mit den dort genutzten Engineering-Tools wie E-CAD oder M-CAD in die Software-Landschaft des Unternehmens eingebunden. Diese umfasst unter anderem ERP-Systeme für die kaufmännischen und logistischen Prozesse sowie PLM-Systeme zur entwicklungstechnischen Begleitung. In den letzten Jahren hat sich im Beschaffungsprozess mit BMEcat ein Datenaustausch-Format durchgesetzt, das vom Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) entwickelt wurde. BMEcat zielt darauf ab, den Austausch von Produktkatalogen zwischen den Lieferanten und den einkaufenden Unternehmen zu standardisieren und somit zu vereinfachen. Viele Anwender fordern deshalb von ihren Lieferanten Produktdaten im BMEcat-Format an, damit sie diese über eine Standard-Schnittstelle in ihr System importieren können. Neben den Stammdaten wird die Klassifizierung nach eCl@ss verlangt, die für das Warengruppen-Management sowie den Aufbau von Multi-Supplier-Katalogen notwendig ist.