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Umsatz mit Maschinen und Anlagen legt 2018 weltweit zu

29. März 2019, 09:02 Uhr   |  Inka Krischke

Umsatz mit Maschinen und Anlagen legt 2018 weltweit zu
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VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers: „Der Zuwachs des weltweiten Maschinenumsatzes ist erfreulich, hätte aber in einem ruhigeren politischen Umfeld noch höher ausfallen können. Die Folgen der Handelsstreitigkeiten oder des Brexits werden wir [...] vermutlich erst in diesem Jahr so richtig sehen.“

Aller Handelsstreitigkeiten und politischen Querelen ungeachtet waren neue Maschinen und Anlagen auch im vergangenen Jahr weltweit gefragt: Schätzungen des VDMA zufolge stieg der Umsatz mit Maschinen 2018 insgesamt um 4 % auf 2,6 Billionen Euro.

Überdurchschnittlich entwickelte sich der Maschinenbau in Asien: Mit einem Plus von 5 % auf knapp 1,34 Billionen Euro blieb Asien die mit Abstand größte Fertigungsregion in der Maschinenindustrie. Dem VDMA zufolge wurde dort etwas mehr als die Hälfte des gesamten Weltmaschinenumsatzes erwirtschaftet. Das Wachstumstempo in Gesamt-Europa und in den EU-Ländern insgesamt entsprach jeweils dem Weltdurchschnitt von plus 4 %. Die EU-Länder produzierten zwar deutlich weniger Maschinen (694 Mrd. Euro) als Asien, jedoch gut doppelt so viele wie die USA (plus 2 % auf 334 Mrd. Euro).

Deutschland hält seit 2013 die Position als drittgrößter Maschinenproduzent der Welt. Im vergangenen Jahr erreichte das Umsatzvolumen 297 Mrd. Euro (plus 4 %). Damit entfielen gut 11 % des weltweiten Maschinenumsatzes auf die Bundesrepublik. Mit deutlichem Abstand an der Spitze rangierte abermals China. Den Titel als weltgrößter Maschinenhersteller hält das Land bereits seit 2009. Ein Gesamtumsatz von 856 Mrd. Euro bedeutete auf Euro-Basis ein Plus von 7 % zum Vorjahr. Auch in Japan (Platz 4) konnten die Maschinenhersteller ihren Umsatz um 2 % auf 264 Mrd. Euro steigern. Italien, die Nummer 5 im Welt-Maschinenbau, erhöhte den Umsatz um 4 % auf 126 Mrd. Euro.

Die ersten fünf Länder der Rangliste (China, USA, Deutschland, Japan, Italien) stehen zusammen für 72 % des Weltmaschinenumsatzes.

Einen nicht zu vernachlässigenden Einfluss auf die weltweiten Umsatzzahlen hatten auch 2018 Wechselkursveränderungen. So verlor der Renminbi 2018 im Jahresmittel zum Euro rund 2 % an Wert, zum Yen waren es fast 3 % und zum Dollar etwas mehr als 4 %. Dies bedeutet, dass das Umsatzplus bei allen drei Ländern in nationaler Währung höher ausfiel als in der einheitlichen Euro-Betrachtung.

SPS 2019

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