Phoenix Contact

Linksanreihbare Erweiterungsmodule

19. Januar 2022, 13:50 Uhr | Inka Krischke
Phoenix,-Linksanreihungssystem-für-PLCnext-Control
Ein Linksanreihungssystem ergänzt die PLCnext Control um standardmäßig nicht in deren Leistungsspektrum enthaltene Funktionen.
© Phoenix Contact

Da sich Anforderungen während der Laufzeit eines Projekts oder im Lebenszyklus einer Applikation ändern, bietet das Ecosystem PLCnext Technology von Phoenix Contact neben dem nachträglichen Laden von Funktionen aus dem PLCnext Store nun auch eine steckbare Lösung an.

Ein Linksanreihungssystem ergänzt die PLCnext Control um standardmäßig nicht in deren Leistungsspektrum enthaltene Funktionen. Dabei kann die Steuerung AXC F 2152 um ein und die Steuerung AXC F 3152 um zwei Expansion-Module ausgebaut werden. Sollte die unterstützte Menge an Erweiterungsmodulen nicht ausreichen, lassen sich durch das Expansion-Modul AXC F XT EXP an jeder Steuerung bis zu drei Erweiterungsmodule betreiben.

Das Expansion-Modul AXC F XT ETH 1TX stellt die Funktion einer Ethernet-Schnittstelle bereit. Eine eigene MAC-Adresse sorgt dafür, dass Netzwerke physikalisch komplett voneinander getrennt umgesetzt werden können. Als Interbus-Master ermöglicht das Modul AXC F XT IB unter anderem die weitere Nutzung von Bestandsanlagen in Interbus-basierten Anwendungen. Beim Modul AXC F XT PB handelt es sich um einen Profibus-Master, der sowohl zyklisch (DP V0) als auch azyklisch (DP V1) mit bis zu 125 Profibus-Teilnehmern Daten austauscht. Das Modul AXC F XT SPLC 1000 fungiert als sicherheitsgerichtete Steuerung bis SIL 3, an die bis zu 32 Profisafe-Devices ankoppelbar sind. Mit dem Expansion-Modul AXC F XL ML 1000 kann eine PLCnext Control des Typs AXC F 3152 um eine Coral Edge-TPU für die Verarbeitung von KI-Applikationen ergänzt werden. Da die linksseitig angereihten Module von Phoenix Contact via PCIe mit der Steuerung kommunizieren, lässt sich die standardisierte Schnittstelle ebenfalls von Drittanbietern verwenden. Die Konfiguration der Erweiterungsmodule gestaltet sich trotz der verschiedenen Funktionen einheitlich. Wird ein Modul gesteckt, verifiziert das Engineering, ob dies in der richtigen Firmware-Version erfolgt ist, und gibt gegebenenfalls eine aussagekräftige Fehlermeldung aus.

Sponsored Content: Produktnews der Industrie

s+d Produktanzeige web
© S&D
EES Produktanzeige web
© EES
Sontheim Produktanzeige web
© Sontheim

Alle Bilder anzeigen (13)


Das könnte Sie auch interessieren

Verwandte Artikel

Phoenix Contact GmbH & Co KG

Industrie 4.0