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SPS 2019

Konjunktur gedämpft – Aussicht gut!

22. November 2019, 10:30 Uhr   |  Meinrad Happacher

Konjunktur gedämpft – Aussicht gut!
© Mesago / Mathias Kutt

Rund 1650 Aussteller werden dieses Jahr wieder auf der SPS in Nürnberg erwartet. Sie belegen wie im vergangenen Jahr rund 136.000 Quadratmeter der 17 Messehallen.

Die konjunkturelle Lage ist auch in der Automation derzeit angespannt. Für die SPS vom 26. bis zum 28. November muss dies jedoch kein schlechtes Vorzeichen sein: Die Aussichten und Buchungszahlen der Automatisierungsmesse sind auch zum 30sten Jubiläum durchweg positiv.

„Wir erleben gerade eine Dämpfung in der Automation und auch die Digitalisierungs-Invests werden derzeit in den Unternehmen durchaus etwas eingebremst“, gibt Christian Wolf, Turck-Geschäftsführer und Vorsitzender des Ausstellerbeirates das Stimmungsbild in der Branche wider. Dass jedoch Stimmung und nachlassende Invest-Bereitschaft auf die diesjährige SPS durchschlagen könnte, glaubt Wolf nicht. Im Gegenteil: “Gerade in schwächeren Phasen nutzen die Unternehmen die Chance, über neue Konzepte nachzudenken.“ Wichtig aus seiner Sicht ist allerdings, „dass sich gerade in Zeiten gekürzter Budges der Tagesbesucher auf der Messe gut wiederfindet.“

Und so gibt sich auch Sylke Schulz-Metzner, Bereichsleiterin der SPS, optimistisch: „Wir erwarten mit rund 1650 Anbietern von Automatisierungstechnik aus aller Welt sogar etwas mehr Aussteller als im vergangenen Jahr.“

Die Besucher der Messe profitieren ihren Worten nach von dem umfassenden Angebot der nationalen und internationalen Automatisierungs- und Digitalisierungsanbieter und können sich dennoch innerhalb eines Tages einen kompletten Marktüberblick verschaffen. So verzeichnet der Messeveranstalter Mesago 71 % Tagesbesucher auf der Automatisierungsmesse. Lediglich 7 % der Besucher nehmen für ihre Technologie-Recherche alle drei Messetage in Anspruch.

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