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IO-Link-Geräte einfach ­implementieren

21. März 2020, 08:30 Uhr   |  Inka Krischke

IO-Link-Geräte einfach ­implementieren
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Die Integration von IO-Link-Geräten in das individuelle Steuerungsumfeld verschiedenster Applikationen ist dank der ‚Function Block Factory‘ auf einfache Weise möglich – spezielle IO-Link-Kenntnisse sind nicht erforderlich.

Wie lässt sich die Integration von IO-Link-Geräten in Steuerungen vereinfachen? Ein für alle IO-Link-Gerätehersteller offener softwarebasierter Dienst erstellt automatisiert Funktionsbausteine und reduziert dadurch den Implementierungsaufwand erheblich.

Wer IO-Link-Geräte in Steuerungen integrieren und dabei auf Geräteparameter zugreifen oder Diagnose-Informationen erheben möchte, steht vor der Aufgabe, viele azyklische Anfragen zu programmieren und sich dabei mit einer Menge unterschiedlicher Geräte, Parameter und komplexer Datentypen auseinandersetzen zu müssen. Die manuelle Datensuche und die hohe Komplexität bedingen entsprechende Fehlerrisiken. So war die Integration von IO-Link-Geräten in Steuerungen bis dato eine Herausforderung, die besondere IO-Link-Kenntnisse erforderte.

Einen Weg zur Vereinfachung gibt es von Sick. Die ‚Function Block Factory‘ (FBF) ist ein offener webbasierter Dienst zur Vereinfachung der Integration von IO-Link-Gerätedaten in Steuerungsprogramme. Der Softwaredienst stellt nicht nur Funktionsbausteine zur Verfügung, sondern auch Datenstrukturen, die dafür sorgen, dass kein Aufwand bei der Deklaration von Parametervariablen entsteht. Zudem sorgt die FBF dafür, dass ein aufwendiges Suchen nach Parametern, deren Indizes und Datenformaten der Vergangenheit angehören. So werden Entwicklungszeit und Programmieraufwand eingespart sowie Fehler eliminiert und die Inbetriebnahme beschleunigt. Das Konzept der FBF wurde über einen längeren Zeitraum zunächst Sick-intern und proprietär für die eigenen IO-Link-Geräte genutzt. Dadurch ist die für den Markt weiterentwickelte und geöffnete Version in ihren Funktionalitäten ausgetestet und sicher in der Anwendung. Nutzer können sich mit der FBF jeweils eigene Funktionsbausteinbibliotheken erstellen, mit individuellen Parametern und Funktionalitäten sowie für sich sprechenden Namen und Bezeichnungen. Aktuell unterstützt das Tool zehn Automatisierungssysteme und gleichzeitig sämtliche IO-Link-Geräte aller Hersteller am Markt.

Bedeutsam wird diese Offenheit beispielsweise dann, wenn die gleiche Maschine eines Herstellers für verschiedene Kunden mit verschiedenen Automatisierungssystemen ausgestattet wird – hierbei erleichtert die FBF die Komplexität der Aufgabe und beschleunigt die Realisierung.

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1. IO-Link-Geräte einfach ­implementieren
2. Programmieraufwand minimiert
3. Nachschlagen überflüssig

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