Speicherprogrammierbare Steuerungen

Der SPS-Benchmark: Das Ergebnis

Siemens Simatic S7-300, Screenshot vd-Client
© ITQ

Seit 2009 erarbeiten zwei Hochschulen, die Firma itq und Computer&AUTOMATION ein Benchmark-Verfahren für speicher­programmierbare Steuerungen. Die aktuell ausgewertete Anwenderbefragung unter 70 Maschinen- und Anlagenbauern geht auf die Verbreitung der verschiedenen Entwicklungstools, die Steuerungs-, HMI- und Motionprogrammierung sowie die wichtigsten Kriterien einer modernen Engineering-Umgebung ein. Weiter werden die aktuellen Trends und verschiedene Testmöglichkeiten sowie der Einsatz von verschiedenen Simulations­tools behandelt.

Der Startschuss des SPS-Benchmark fiel bereits 2009: Damals erarbeiteten die Hochschule Esslingen, die Universität Duisburg/Essen und das Unternehmen ITQ ein Benchmark-Verfahren für speicherprogrammierbare Steue­rungen. Den Auftakt der Arbeiten bildete eine Interviewreihe mit 14 namhaften Steuerungsherstellern auf der SPS/IPC/Drives 2009. Dabei zeigte sich, dass die Hardware von Steuerungen nicht mehr das wichtigste Entscheidungskriterium ist, sondern die Engineering-Umgebungen der jeweiligen Hersteller immer wichtiger werden.

Der SPS-Benchmark - Die Ergebnisse

SPS-Benchmark, Grafik, Auswertung, Engineering- /Entwicklungsumgebung
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SPS-Benchmark, Grafik, Auswertung, Eigenständige HMI-Tools
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SPS-Benchmark, Grafik, Auswertung, Engineering- /Entwicklungsumgebung Antriebs-Programmierung
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Dies war der Anlass, den zweiten Teil des Benchmark einzuläuten. Sprich, eine Online-Befragung der Anwender – des Maschinen- und Anlagenbaus – zu starten und das Hauptaug­enmerk hierbei auf die Entwicklungsumgebung von Steuerungssoftware zu legen. Insgesamt haben 120 Personen aus über 70 Unternehmen an der Befragung teilgenommen.Die Firma ITQ GmbH hat den Fragebogen in Zusammenarbeit mit Computer&AUTOMATION erstellt und die Befragung ausgewertet.

Die Ergebnisse zeigen, dass sich der Maschinen- und Anlagenbau im Wandel befindet und immer mehr Unternehmen den ständig steigenden An­forderungen und der zunehmenden Komplexität der Aufgabenstellungen teilweise schon mit integrierten Software-Entwicklungstools begegnen. Auch das Thema detaillierter Tests der erstellten Applikationen findet zunehmend Beachtung, jedoch erfüllen die heutigen Engineering-Umgebungen der Hersteller noch nicht alle Anforderungen vollumfänglich.


  1. Der SPS-Benchmark: Das Ergebnis
  2. Die Entwicklungsumgebung
  3. Der Know-how-Schutz
  4. Wichtiger Punkt: Safety
  5. Software und Qualitätssicherung
  6. Die Weiterführung des Benchmark

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