Schwerpunkte

Fähigkeitsbasiertes Engineering

Der OPC-UA-Demonstrator des VDMA

13. Juni 2018, 00:00 Uhr   |  Patrick Zimmermann, Benjamin Brandenbourger

Der OPC-UA-Demonstrator des VDMA
© VDMA

Stets komplexer werdende Produktionsanlagen erfordern neue Ansätze sowohl beim Entwurf als auch in puncto Ansteuerung der Anlagen. OPC UA in Verbindung mit einem ­skillbasierten Engineering schafft die Grundlage hierfür.

Wesentlicher Auslöser der Zukunftsvision Industrie 4.0 ist der globale Trend zur individualisierten Massenproduktion (Losgröße 1) in Verbindung mit der dadurch steigenden Variantenvielfalt und sich verkürzenden Produktlebenszyklen. Insbesondere bei niedrigeren Stückzahlen ist der Automatisierungsgrad Stand heute jedoch noch gering, da die entsprechenden Aufwände zur Beschaffung und Einrichtung der notwendigen Betriebsmittel den Lohnvorteilen durch die Automatisierung entgegenwirken. Die Auswirkungen im Bereich der Montage sind besonders gravierend, da diese den größten Kostenfaktor innerhalb der Produktion darstellt. 

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, ist es notwendig, eine aufwandsarme Konfiguration und Inbetriebnahme von Maschinen- und Anlagen zu ermöglichen. Das gilt gleichermaßen für eine Neu- wie auch für eine Umplanung.

Während der im Kontext von Industrie 4.0 zunehmend favorisierte Kommunikationsstandard OPC UA lediglich die Basis zur Datenmodellierung bietet, so sind die notwendigen Datenmodelle und Konzepte zur Realisierung wandelbarer Anlagen in Form von Informationsmodellen zu beschreiben und beispielsweise in Form von OPC-UA-Servern bereitzustellen. 

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1. Der OPC-UA-Demonstrator des VDMA
2. Funktionalitäten abstrahiert beschreiben
3. Die Gesamtarchitektur des Demonstrators

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