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Siemens – 3. Quartal 2018

Auftragseingang wächst, Umsatz stagniert

02. August 2018, 08:54 Uhr   |  Lukas Dehling

Auftragseingang wächst, Umsatz stagniert
© Siemens

Siemens-Chef Joe Kaeser: "Die Geschwindigkeit und Mächtigkeit der globalen Veränderungen nehmen zu und wir haben die Pflicht, diese zu antizipieren."

Im dritten Quartal 2018 konnte Siemens beim Auftragseingang zweistellig zulegen, wohingegen der Umsatz stagnierte. Besonders gute Geschäfte in der Division 'Digital Factory' konnten Verluste in der 'Power and Gas'-Sparte auffangen.

Siemens konnte sich im dritten Quartal auf nominaler Basis beim Auftragseingang um 16 % auf 22,8 Mrd. Euro steigern – vor allem aufgrund eines höheren Volumens aus Großaufträgen. Die Umsatzerlöse gingen nominal gegenüber dem Vorjahresquartal um 4 % auf 20,5 Mrd. Euro zurück, vorwiegend bedingt durch Währungsumrechnungseffekte. Auf vergleichbarer Basis – also ohne Währungsumrechnungs- und Portfolioeffekte – lagen diese auf Vorjahresniveau, wohingegen der Auftragseingang hier um satte 21% zunahm.

Das Ergebnis des Industriellen Geschäfts stieg um 2 % auf 2,2 Mrd. Euro, bei einer Ergebnismarge von 10,7%. Laut Siemens wurden eine exzellente Leistung der Division ‚Digital Factory‘ und Verbesserungen bei weiteren Divisionen teilweise aufgewogen durch einen sehr starken Rückgang bei Ergebnis und Profitabilität der ‚Power and Gas‘-Division.

Das 3. Quartal 2018 von Siemens im Detail

Geschäftszahlen im Bereich Power and Gas im dritten Quartal 2018 von Siemens
2_Geschäftszahlen im Bereich Building Technologies im dritten Quartal 2018 von Siemens
3_Geschäftszahlen im Bereich Energy Management im dritten Quartal 2018 von Siemens

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Im Zuge der Bekanntgabe der Quartals-Zahlen hat Siemens-Chef Joe Kaeser eine neue Konzernstruktur angekündigt. Diese hat auch Auswirkungen auf die Aufgabenverteilung im Vorstand. Ab 01. Oktober tritt der vom Siemens-Aufsichtsrat beschlossene Geschäftsverteilungsplan in Kraft, der folgende Verantwortlichkeiten im Vorstand vorsieht: