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Siemens – das 3. Quartal 2019: 'Digital Industries' und 'Gas and Power' machen Sorgen

Trotz erheblichen Gegenwindes in Schlüsselmärkten wächst Siemens im 3. Quartal 2019 beim Auftragseingang und Umsatz. EBITA und der Gewinn hingegen sanken, vorwiegend aufgrund von Rückgängen bei 'Digital Industries' sowie 'Gas and Power'. Die Zahlen im Detail.

Siemens-CFO Ralf P. Thomas Bildquelle: © Siemens

Siemens-CFO Ralf P. Thomas: "Bei Digital Industries rechnen wir in den kommenden drei bis vier Quartalen mit einer anhaltenden Abschwächung des Geschäftes – insbesondere in den Branchen Maschinenbau und der Automobilindustrie."

Konkret konnte Siemens im 3. Quartal 2019 in absoluten Zahlen den Auftragseingang um 8 % auf 24,5 Mrd. Euro steigern und den Umsatz um 4 % auf 21,3 Mrd. Euro. Auf vergleichbarer Basis – das heißt ohne Währungsumrechnungs- und Portfolioeffekte – legte der Auftragseingang um 6 % zu und die Umsatzerlöse wuchsen um 2 % gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Mit 144 Mrd. Euro erreichte der Auftragseingang einen neuen Rekordwert. Nachfolgende Bilderstrecke schlüsselt die Entwicklung in den einzelnen Geschäftsbereichen von Siemens im Detail auf – und zwar erstmals gemäß der neuen Konzernstruktur, die Siemens im Oktober 2018 verabschiedet hatte. In diesem Zuge gingen zum Beispiel große Teile der ehemaligen Divisionen ‘Process Industries & Drives’ und ‘Digital Factory’  im neuen Bereich ‘Digital Industries’ auf.

Ungeachtet des sich verschlechternden Marktumfeldes bestätigt Siemens seine Ergebniserwartungen für das Geschäftsjahr 2019. Ziel ist es, ein vergleichbares moderates Wachstum der Umsatzerlöse wie in 2018 zu erreichen. Die angepasste EBITA-Marge des industriellen Geschäftes werde voraussichtlich “die untere Hälfte einer Bandbreite von 11 % bis 12 %” erreichen.