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Deutscher Maschinenbau: VDMA revidiert Produktionsprognose für 2019

In den ersten Monaten 2019 haben sich die Auftragslage und die reale Produktion im Maschinenbau deutlich abgeschwächt. Eine Besserung ist laut VDMA nicht in Sicht. Der Verband hat daher seine Prognose für das Gesamtjahr 2019 nach unten korrigiert.

Mitarbeiter der ZF Friedrichshafen bauen Getriebe in einen Bus Bildquelle: © ZF Friedrichshafen

Mitarbeiter bauen in einem Werk der ZF Friedrichshafen AG ein Getriebe für einen Omnibus zusammen.

„Wir rechnen für 2019 nun mit einem realen Minus der Produktion von 2 %“, so Carl Martin Welcker, Präsident im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). Dies gelte trotz der hohen Auftragsbestände, die im April für 8,5 Monate reichten. Denn diese sind über die Unternehmen und Branchen ungleich verteilt und können das starke Minus im Auftragseingang nicht bis zum Jahresende komplett abpuffern. Bisher waren die VDMA-Volkswirte für das Gesamtjahr von einem leichten Produktionszuwachs von 1 % ausgegangen. In den ersten vier Monaten des laufenden Jahres stagnierte die Produktion im Maschinenbau im Vergleich zum Vorjahr, im April lag sie nach vorläufigen Zahlen um 0,8 % unter dem Vorjahreswert. Der Auftragseingang im Maschinenbau war in den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres um 9 % geringer als im Vorjahr. Die Kapazitätsauslastung erreichte im April noch 87,4 %.