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Steuerungen: Die neue CNC-Generation von Siemens

Fortsetzung des Artikels von Teil 1.

Die 'Digital Native CNC'

Mit der neuen CNC-Generation Sinumerik ONE stellt Siemens auf der EMO nach eigenen Angaben das entscheidende Kernstück für die digitale Transformation der Werkzeugmaschine vor. Als sogenannter ‚Digital Native‘ wartet die Steuerung mit der Software ‚Create MyVirtualMachine‘ auf. Mit ihr lässt sich Maschinensteuerung und dazugehöriger digitaler Zwilling mit lediglich einem Engineeringsystem erstellen. Das nahtlose Zusammenspiel von virtuellem und realem Portfolio soll eine signifikante Reduzierung der Markteinführungszeiten und eine Steigerung der Maschinenperformance ermöglichen.

So reduziert sich durch die virtuelle Vorbereitung der Inbetriebnahme die Dauer der realen Inbetriebnahme deutlich. Weiter lassen sich bereits vor Verfügbarkeit der realen Hardware Maschinenkonzepte und Funktionen zielgerichtet diskutieren. Die realitätsgetreue Bearbeitungssimulation der Steuerung ermöglicht es Maschinenanwendern, die Programmierung der Werkstücke und die Einrichtung und den Betrieb der Maschinen komplett am PC zu simulieren. Auch die Schulung des Personals kann abseits der realen Maschine bereits am digitalen Zwilling erfolgen.

Das CNC-System mit integrierter Simatic S7-1500F PLC ist als schaltschrank-basierte und als panelbasierte Variante verfügbar. Dabei fügt sich die Steuerung in das TIA Portal ein und erschließt dem Maschinenhersteller die Möglichkeiten eines effizienten Engineering-Framework. Zudem setzt die CNC auf Safety Integrated – dem Siemens Industrie Standard – auf.