Sie sind hier: HomeSteuerungsebeneSteuern & Regeln

Bosch Rexroth: Umsatzplus in 2018 erzielt

Bosch Rexroth hat im Jahr 2018 einen Umsatz von rund 6,2 Mrd. Euro erzielt. Damit legte der Anbieter von Antriebs- und Steuerungstechnik um 12,4 % gegenüber dem Vorjahr zu. Wechselkursbereinigt betrug das Wachstum 13 %. Auch der Auftragseingang lag über dem Vorjahr.

Umsatzverteilung bei Bosch Rexroth im Geschäftsjahr 2018 Bildquelle: © Bosch Rexroth

Umsatzverteilung bei Bosch Rexroth im Geschäftsjahr 2018

Ende vergangenen Jahres betrug der Auftragseingang 6,7 Mrd. Euro und war damit 3,8 % über dem Vorjahrniveau. „Sowohl Umsatz als auch operatives Ergebnis lagen 2018 über unseren Erwartungen. Damit schaffen wir eine gute Ausgangslage für ein konjunkturell herausforderndes Jahr 2019“, sagte Rolf Najork, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH mit Verantwortung für den Bereich Industrietechnik und Vorstandsvorsitzender der Bosch Rexroth AG. In Deutschland steigerte das Unternehmen den Umsatz um knapp 11 % auf 1,4 Mrd. Euro. Mit 2,1 Mrd. Euro (plus 10,5 %) erzielte Bosch Rexroth rund ein Drittel des Gesamtergebnisses in Europa (ohne Deutschland). Besonders stark entwickelte sich das Unternehmen in der Region Asien/Pazifik/Afrika. Dort lag der Umsatz mit 1,6 Mrd. Euro knapp ein Fünftel über dem Wert des Vorjahres. Auch das Geschäft in Nord- und Südamerika erwirtschaftete mit 1,1 Mrd. Euro (plus 8,2 %) ein positives Ergebnis.

Bosch Rexroth blickt auf eine positive Entwicklung seiner Bereiche Fabrikautomation, Anlagenbau und Engineering sowie Mobile Anwendungen zurück. Wachstumstreiber waren 2018 nach eigenen Angaben vor allem die Mobilhydraulik und die Fabrikautomation. Neben seiner Position in der Industrie- und Mobilhydraulik entwickelt sich Bosch Rexroth immer mehr als Anbieter von Industrie-4.0-Lösungen mit softwarebasierten, automatisierten und vernetzten Lösungen. Das Unternehmen setzt über alle seine Bereiche hinweg auf Digitalisierung, Vernetzung und Elektrifizierung. Im vergangenen Jahr hat Bosch Rexroth mehr als 327 Mio. Euro in die Entwicklung neuer Produkte und Lösungen investiert. Das entspricht einer Quote von über 5 % vom Umsatz.