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Produktion im Maschinenbau: Wachstum deutlich unter den Erwartungen des VDMA

Die Produktion im Maschinenbau in Deutschland ist nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamts im Jahr 2018 um 2 % gestiegen. Damit wurde die Prognose des VDMA – ein Plus von 5 % – deutlich verfehlt.

Carl Martin Welcker Bildquelle: © VDMA

Noch Mitte Dezember des vergangenen Jahres hatte VDMA-Präsident Carl Martin Welcker auf der Jahrespressekonferenz des Branchenverbandes ein Erreichen des ursprünglich prognostizierten Produktionswachstums von 5 % für “durchaus im Rahmen des Möglichen” gehalten.

In den ersten zehn Monaten des vergangenen Jahres lag das Produktionswachstum im Maschinenbau mit 3,7 % noch auf Kurs. „Die beiden Schlussmonate erwiesen sich jedoch als unerwartet schwach, Im Dezember sank die Produktion sogar um 8 % gegenüber dem Vorjahresmonat“, erläuterte VDMA-Konjunkturexperte Olaf Wortmann und ergänzt: „Dies passt ins Bild der gesamten Industrie, die unter den geopolitischen Verunsicherungen leidet.“

Auch der Auftragseingang im Maschinenbau hatte ursprünglich ein deutlich dynamischeres Produktionswachstum signalisiert. Allerdings sorgten Kapazitätsengpässe für eine schwächer als erwartete Produktion. So litten im Oktober 28 % der Maschinenbauer unter Materialknappheit, 27 % der Unternehmen unter Arbeitskräftemangel und 10 % unter Engpässen im eigenen Maschinenpark. Eine Auftragsreichweite von 8,5 Produktionsmonaten (Stand November 2018) deute darauf hin, dass viele Aufträge aus 2018 erst in diesem Jahr gefertigt werden. Daher bleibt der VDMA bei seiner Prognose von 2 % Wachstum für 2019, obwohl sich die konjunkturellen Perspektiven seit der Veröffentlichung der Prognose im September 2018 eher verschlechtert hätten.