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Siemens – Q4 und Gesamtjahr 2018: Kraftwerkssparte als Bremsklotz

Siemens hat das Geschäftsjahr 2018 abgeschlossen: Beim Auftragseingang und Umsatz konnte das Unternehmen zulegen, der Gewinn beim Industriellen Geschäft ging jedoch zurück. Zuzuschreiben ist dies dem schleppenden Geschäft in der Division 'Power and Gas'.

Joe Kaeser von Siemens im Jahr 2018 Bildquelle: © Siemens

Joe Kaeser blickt positiv in die Zukunft: "Im Geschäftsjahr 2019 werden wir unseren Geschäften noch mehr unternehmerische Freiheit geben und die Voraussetzungen für die Umsetzung unserer Vision 2020+ schaffen."

"Wir haben wieder geliefert, was wir versprochen haben und unsere zum Halbjahr angehobene Jahresprognose voll erreicht“, resümierte Siemens-Chef Joe Kaser das abgelaufene Geschäftsjahr 2018. Konkret konnte das Unternehmen auf vergleichbarer Basis im Vergleich zum Vorjahr beim Auftragseingang um 8 % und beim Umsatz um 2 % zulegen. Auf nominaler Basis nahm der Auftragseingang um 6 % auf 91,3 Mrd. Euro zu, die Umsatzerlöse hingegen erhöhten sich nur leicht auf 83 Mrd. Euro. Einen Rückgang musste Siemens mit 8,8 Mrd. Euro beim Ergebnis des Industriellen Geschäfts vermelden (Vorjahr 9,5 Mrd. Euro). Der Grund: Die Ergebniszunahmen in den meisten industriellen Geschäften konnten das sehr stark rückläufige Ergebnis in der Division ‚Power and Gas‘ nicht vollständig ausgleichen. Die Ergebnismarge des Industriellen Geschäfts (ohne Berücksichtigung von Aufwendungen für Personalrestrukturierung) lag mit 11,3% im Prognosebereich von 11 % bis 12 %. Insgesamt konnte Siemens den Gewinn nach Steuern leicht auf 6,1 Mrd. Euro erhöhen.

Neben den Geschäftszahlen des Gesamtgeschäftsjahres hat Siemens auch die Ergebnisse des 4. Quartals präsentiert. Einen Überblick über die einzelnen Sparten sowie Details zur Jahresbilanz gibt folgende Bilderstrecke: