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Siemens – 3. Quartal 2018: Auftragseingang wächst, Umsatz stagniert

Im dritten Quartal 2018 konnte Siemens beim Auftragseingang zweistellig zulegen, wohingegen der Umsatz stagnierte. Besonders gute Geschäfte in der Division 'Digital Factory' konnten Verluste in der 'Power and Gas'-Sparte auffangen.

Siemens-Chef Joe Kaeser im August 2018 Bildquelle: © Siemens

Siemens-Chef Joe Kaeser: "Die Geschwindigkeit und Mächtigkeit der globalen Veränderungen nehmen zu und wir haben die Pflicht, diese zu antizipieren."

Siemens konnte sich im dritten Quartal auf nominaler Basis beim Auftragseingang um 16 % auf 22,8 Mrd. Euro steigern – vor allem aufgrund eines höheren Volumens aus Großaufträgen. Die Umsatzerlöse gingen nominal gegenüber dem Vorjahresquartal um 4 % auf 20,5 Mrd. Euro zurück, vorwiegend bedingt durch Währungsumrechnungseffekte. Auf vergleichbarer Basis – also ohne Währungsumrechnungs- und Portfolioeffekte – lagen diese auf Vorjahresniveau, wohingegen der Auftragseingang hier um satte 21% zunahm.

Das Ergebnis des Industriellen Geschäfts stieg um 2 % auf 2,2 Mrd. Euro, bei einer Ergebnismarge von 10,7%. Laut Siemens wurden eine exzellente Leistung der Division ‚Digital Factory‘ und Verbesserungen bei weiteren Divisionen teilweise aufgewogen durch einen sehr starken Rückgang bei Ergebnis und Profitabilität der ‚Power and Gas‘-Division.

Im Zuge der Bekanntgabe der Quartals-Zahlen hat Siemens-Chef Joe Kaeser eine neue Konzernstruktur angekündigt. Diese hat auch Auswirkungen auf die Aufgabenverteilung im Vorstand. Ab 01. Oktober tritt der vom Siemens-Aufsichtsrat beschlossene Geschäftsverteilungsplan in Kraft, der folgende Verantwortlichkeiten im Vorstand vorsieht: