Sie sind hier: HomeSteuerungsebeneSteuern & Regeln

ABB Deutschland: Mit mehr Basisaufträgen 2017 "gut behauptet"

Insgesamt erzielte ABB Deutschland im Jahr 2017 einen Auftragseingang von 3,2 Mrd. Euro und konnte damit das Nachfrageniveau von 2016 um 3 % steigern. Der Umsatz blieb auf Vorjahres-Ebene. Besonders hervorstechen konnte 2017 die Division 'Industrieautomation'.

Hans-Georg Krabbe Bildquelle: © ABB

„ABB Deutschland hat sich im vergangenen Jahr trotz eines herausfordernden Marktumfeldes gut behauptet.", so Hans-Georg Krabbe, Vorstandsvorsitzender von ABB Deutschland, mit Blick auf das Geschäftsjahr 2017.

Die für eine nachhaltige Geschäftsentwicklung wichtigen Basisaufträge – Aufträge mit einem Volumen kleiner als 15 Mio. US-Dollar – stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 10 %. Einen positiven Impuls führt das Unternehmen unter anderem auf die Übernahme von B&R zurück, mit der der ABB-Konzern auch im deutschen Markt seine Position im Bereich Fabrikautomation weiter ausbauen konnte. Nach eigenen Angaben konnte das Unternehmen insbesondere auch von seiner Umsetzung der Next-Level-Konzernstrategie bzw. der Einfühurng von ‘ABB Ability’ im März 2017 profitieren: „ABB Deutschland hat sich im vergangenen Jahr trotz eines herausfordernden Marktumfeldes gut behauptet. Unser neues digitales Lösungsportfolio ‘ABB Ability’ hat dazu einen erheblichen Beitrag geleistet“, so Hans-Georg Krabbe, Vorstandsvorsitzender von ABB Deutschland. „Durch die erfolgreiche Akquisition des Geschäftsfelds Kommunikationsnetze von Keymile haben wir zudem unser digitales Stromnetz- sowie Softwareportfolio gestärkt und unsere Marktreichweite in der Industrie sowie im Transport- und Infrastruktursektor erweitert.“

Die Umsatzzahlen der Divisionen im Detail

Der Umsatz blieb 2017 mit 3,3 Mrd. Euro auf Vorjahresniveau. Der Umsatzanstieg in den Divisionen ‚Elektrifizierungsprodukte‘, ‚Industrieautomation‘ sowie ‚Robotik und Antriebe‘ konnte dabei den Rückgang in der Division ‚Power Grids‘ ausgleichen. Der Net Profit stieg von 149 auf 174 Mio. Euro. Der Operating Cash Flow legte um 12 % auf 286 Mio. Euro zu. Zu den einzelnen Divisionen:

  • Die Division ‚Elektrifizierungsprodukte‘ verbuchte ein Auftragsplus von 4 %. Damit belief sich der Auftragseingang auf 1,35 Mrd. Euro. Auch der Umsatz nahm um 2 % auf rund 1,34 Mrd. Euro zu. Treiber des Geschäfts sind in erster Linie die Wohnungsbaukonjunktur und der Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität.
  • Die Division ‚Robotik und Antriebe‘ konnte den Auftragseingang um 3 % steigern, er belief sich 2017 auf 521 Mio. Euro. Der Umsatz wuchs um 11 % auf 538 Mio. Euro.
  • Besonders stark entwickelte sich die Division ‚Industrieautomation‘. Der Auftragseingang legte um 27 % auf 641 Mio. Euro zu. Hierzu beigetragen haben nahezu alle Geschäftsbereiche. Der Umsatz im Jahr 2017 lag mit 653 Mio. Euro um 16 % über dem des Vorjahres.
  • In der Division ‚Power Grids‘ waren sowohl Auftragseingang als auch Umsatz rückläufig. Der Auftragseingang belief sich auf knapp 675 Mio. Euro, was einem Rückgang von 13 % entspricht. Der Umsatz sank um 15 % auf 733 Mio. Euro. Grund für den Rückgang waren in erster Linie fehlende Großprojekte.

Zum Jahresende 2017 beschäftigte ABB in Deutschland 10.550 Mitarbeiter.