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Digitale Transformation: Die fünf Attribute einer Smart Factory

Fortsetzung des Artikels von Teil 2.

Attribut 2: Horizontale Vernetzung

Der Produktionsablauf ist üblicherweise aufgeteilt in mehrere Fertigungsschritte. Um auch hier einen optimalen Prozess zu schaffen, sind alle beteiligten Produktionsinseln miteinander zu vernetzen. Dies ermöglicht auch die ‚Modul-zu-Modul‘-Kommunikation, sodass sich Fertigungsinseln untereinander und gegebenenfalls  mit dem Produkt abstimmen, ohne den überlagerten Produktionsleitrechner zu benötigen. Diese horizontale Vernetzung gilt jedoch nicht nur für den internen Produktionsablauf, sondern auch für die externe Logistik des Fertigungsprozesses. Die Zuführung von Rohstoffen und ebenso der Abfluss des Logistikers sind bei Bedarf einzubinden. Kurzum: Aus einem Knoten heraus müssen sich mehrere Clients mit unterschiedlichen Kommunikationsprotokollen bedienen lassen.

Die Voraussetzung hierfür schaffen ­beispielsweise  Multikommunikationslinien wie sie in den PFC-Steuerungen von Wago vorhanden sind: So kann aus dem Controller beispielsweise die Kommunikation zu den vor- und nachgelagerten Fertigungsinseln durchgeführt werden – darüber hinaus per Bluetooth zum Produkt selbst und über Ethernet-TCP/IP zum überlagerten Produktionsführungssystem. Dies alles mit getrennten Kommunikationspfaden im Controller.