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Digitale Transformation: Die fünf Attribute einer Smart Factory

Fortsetzung des Artikels von Teil 1.

Attribut 1: Sensor-Integration

Dreh- und Angelpunkt der digitalen Transformation ist zunächst die Adaption des Fertigungsprozesses durch die Sensorik. Sensoren sind ohnehin für die Automation im Produktionsmodul enthalten, jedoch müssen für eine vollständige digitale Transformation des physikalischen Produktionsablaufes auch Komponenten erfasst werden, die bisher rein passiv waren – wie zum Beispiel ein Lagerbehälter, ein Transferband, eine Rohrleitung oder gegebenenfalls auch das Produkt selbst. Zudem sind Verschleißobjekte wie Lager an Motoren und Antrieben für eine vollständige Digitalisierung zu erfassen. Bis zum kleinsten Bestandteil im Fertigungsprozess benötigen damit alle an der Produktion beteiligten Komponenten ihre digitale Adaption. 

Die Integration dieser neuen Vielzahl unterschiedlichster Sensoren in möglichst kosteneffizienter Weise ist damit ein Grundpfeiler der digitalisierten Fabrik und eine entsprechend große Herausforderung. Im Falle des E/A-Systems 750 von Wago etwa erfassen mehr als 500 I/O-Module, 60 Steuerungen und 40 Feldbus-Ankopplungen so gut wie jedes Signal aus der Feldebene. Der erste Schritt – und zwar die Gewinnung elementarer Daten – ist damit geschafft.