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Werkzeugmaschinenbau /DMG Mori: Durchweg schwarze Zahlen im Geschäftsjahr 2017

DMG Mori konnte laut den vorläufigen Geschäftsjahren im vergangenen Jahr Rekordwerte bei Auftragseingang, Umsatz und Free Cashflow erreichen. Auch der Ertrag ist deutlich gestiegen.

Christian Thönes von DMG Mori Bildquelle: © DMG Mori

„Wir haben wichtige Zukunftsfelder aktiv besetzt: Mit Istos, Adamos und Werkbliq haben wir unsere Digitalisierungsstrategie ausgebaut, mit Heitec unsere Kompetenz in der Automatisierung erweitert und mit Realizer das additive Manufacturing gestärkt.“, so Christian Thönes, Vorstandsvorsitzender von DMG Mori.

Der Auftragseingang stieg um 16 % auf rund 2,8 Mio. Euro (Vorjahr: 2,4 Mio. Euro). Bereinigt um die Effekte aus der Neuausrichtung 2016 − wie unter anderem die veränderte Vertriebs- und Servicestruktur in Asien und Amerika − stieg der Auftragseingang sogar um 23 %. Im vierten Quartal lagen die Bestellungen bei 666 Mio. Euro (Vorjahresquartal: 610 Mio. Euro). Die Aufträge aus dem Inland nahmen um 8 % auf 826 Mio. Euro zu (Vorjahr: 763 Mio. Euro). Die Auslandsbestellungen betrugen 1,9 Mio. Euro (Vorjahr: 1,6 Mio. Euro). Damit erhöhte sich der Auslandsanteil auf 70 %. Im Vorjahr lag er noch bei 68 %.

Der Umsatz stieg um 4 % auf 2,34 Mio. Euro und erreichte damit ebenfalls einen neuen Höchstwert (Vorjahr: 2,27 Mio. Euro). Bereinigt um die Effekte aus der Neuausrichtung erhöhte sich der Umsatz um 9 % verglichen zum Vorjahr. Im vierten Quartal stieg der Umsatz um 56 Mio. Euro beziehungsweise um 9 % auf 692 Mio. € (Vorjahr: 637 Mio. Euro).

Auch beim Ergebnis legte DMG Mori zu: Das EBITDA verbesserte sich um 49 % auf 253 Mio. Euro (Vorjahr: 170 Mio. Euro). Das EBIT erhöhte sich um 73 % auf 180 Mio. Euro (Vorjahr: 104 Mio. Euro). Im vierten Quartal verbesserte sich das EBITDA auf 90 Mio. Euro (Vorjahr: 23 Mio. Euro), das EBIT erhöhte sich auf 61 Mio. Euro € (Vorjahr: 0 Mio. €).

Neben der guten Ertragslage hat sich auch die Finanzlage im Gesamtjahr positiv entwickelt: Der Free Cashflow verbesserte sich um 100 Mio. Euro auf den Rekordwert von 142 Mio. Euro (Vorjahr: 43 Mio. Euro).