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Progea: 3D-Objekte dank WPF-Technologie

Die Multi-Touch-Technologie zieht in die Fertigung ein – was neue Herausforderungen für die Gestaltung von SCADA/HMI Systeme bedeutet. Diesen begegnet Progea mit einem in die Automation Platform.NExT integrierten Grafikeditor, der auf der WPF-Technologie basiert.

Markus Stadelhofer von Progea Deutschland Bildquelle: © Progea Deutschland

Markus Stadelhofer, Geschäftsführer von Progea Deutschland: "Die neuen Architekturen unserer Automation Platform.NExT basieren auf dem Grafikframework WPF. Eine Technologie, die ganz neue Möglichkeiten bei der Oberflächengestaltung zulässt."

Die Interaktion mit den Geräten erfährt in der Industrie einen radikalen Wandel, getrieben von den modernen HMI-Technologien, der Gestenerkennung und den Steuerbefehlen unserer multi-touch-fähigen Consumer-Geräte. Diese Änderung führt dann auch zu gewissen Erwartungen an die Funktionalitäten der industriellen HMI-Systeme. Die Grafik von Automation Platform.NExT setzt deshalb neue Technologien ein, welche ganz neue Möglichkeiten für das Design von Benutzeroberflächen schaffen. „Der Grafikeditor ist komplett plattformintegriert. Er lässt Grafikbibliotheken von höchster Qualität entwickeln, ohne Bedarf an externen Tools wie Blend oder XAML-Kenntnissen“, erläutert Markus Stadelhofer, Geschäftsführer von Progea Deutschland. Zeichnungen, Objekte und Symbole müssen nur eingefügt, mit den Projektvariablen des Datenservers verknüpft und in ihren dynamischen Eigenschaften konfiguriert werden. Anwender können neue Symbole erstellen, leistungsstarke Power Templates verwenden, Stile zuweisen oder Zeichnungen eines XAML-gestützten Grafikeditors importieren.

Die Client-Seite der Automation Platform.NExT dient der Daten-Darstellung. Hierfür werden Prozessbilder für die Visualisierung, Auswertung und Interaktion mit dem Benutzer definiert. Diese client-seitige Anwendung der Plattform nennt sich Movicon.NExT, was sich aus der traditionellen Movicon-Software zum Bedienen und Beobachten ableitet, die seit jeher das Kerngeschäft von Progea ist. Movicon.NExT teilt den Adressraum der Plattform und hat dort Zugriff auf alle dynamischen Informationen (Projektvariablen) des Datenservers. „Die von der neuen Layout-Engine gebotenen Möglichkeiten lassen auf Vektorbasis Effekte, Transparenzen, Spiegelbilder, Abstufungen, Animationen und Farben erzielen, die bisher in einem Automatisierungssystem unvorstellbar waren“ sagt Stadelhofer – „und vermehren deshalb die Möglichkeiten der Gestaltung der eigenen Echtzeit-Interfaces nach modernen Ausdrucks- und Usability-Kriterien.“ Die Vektorgrafik von Movicon.NExT garantiert die Auflösungsunabhängigkeit in hoher Qualität. Sie passt sich den verschiedenen Bildschirmauflösungen ohne Einbußen an und ermöglicht beste Ergebnisse auch für die Zoom-Funktion. Außerdem werden alle anderen Grafik-Formate wie BMP, PNG, JPG sowie die Multimedia-Formate für Videos, Filme und Texte unterstützt.

Die Charakteristik der WPF/XAML-Technologie ist die Abkopplung der logischen Funktion eines Objektes von seiner grafischen Komponente (Stil). So können Anwender die Movicon-Objekte in die Prozessbilder einfügen und konfigurieren: Durch die Anwendung eines neuen „Stils“ kann ein Objekt ein völlig anderes Aussehen erhalten, während es seine „Funktion“ unverändert beibehält.