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Fußball-WM 2014: Erster Kick durch Exoskelett mit intelligenter Sensorhaut

Die Fußball-WM steht kurz bevor. Den ersten Ball wird ein querschnittsgelähmter Mensch spielen. Seit Monaten trainieren acht von der Hüfte abwärts gelähmte Frauen und Männer für diesen einen Tritt. Dabei hilft ihnen ein Exoskelett mit einer intelligenten Sensorhaut der Technischen Universität München.

Den ersten Kick der diesjährigen Fußball-WM wird ein querschnittsgelähmter Mensch ausführen. Möglich macht dies ein Exoskelett, das mit Hilfe von Gedanken gesteuert wird. Das Projekt heißt 'Walk Again'. Für das internationale Projekt konnte Prof. Miguel Nicolelis von der Duke University in den USA und dem Internationalen Institut für Neurowissenschaften von Natal in Brasilien mehr als hundert Wissenschaftler begeistern. Unter ihnen auch der Leiter des Instituts für Kognitive Systeme an der Technischen Universität München (TUM), Prof. Gordon Cheng.

Die Forscher entwickelten ein Exoskelett, das mit Hilfe von Gedanken gesteuert wird. Das System misst die elektrische Hirnaktivität des Menschen und wandelt diese Information in eine Bewegung um – ein Schritt, ein Tritt gegen einen Ball. Das Besondere daran ist aber auch, dass die Probanden Rückmeldung mittels einer sensitiven, künstlichen Haut bekommen. Diese Haut wurde in Chengs Institut in München entwickelt. 'CellulARSkin' heißt die Technologie.