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ASi-5 besitzt für die Umsetzung von Industrie-4.0-Projekten beste Voraussetzungen – vor allem in Bezug auf die Auslegung der Übertragungsdaten. Zudem isoliert der kommunikative Bruch zwischen ASi-5 und TCP/IP viele Netzwerk-Teilnehmer und schließt so Sicherheitslücken.

Feldbusse wie Profinet, Ethercat oder ASi ersetzen vielerorts 1:1 die konventionelle, direkte Verdrahtung von Sensoren und Aktuatoren. Aus diesem Grund sind sie für zyklisch zu übertragende Daten optimiert, die für die Steuerung einer Maschine unverzichtbar sind. Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung und den daraus resultierenden Anforderungen von Industrie 4.0 gewinnen aber andere Aspekte zunehmend an Bedeutung:

  • Messende statt schaltende Sensorik
  • Steuerung von Antrieben über Drehzahl statt einfaches An/Aus
  • Erfassung von sekundären Messgrößen zusätzlich zu den primären
  • Erfassung von abgeleiteten Größen wie zum Beispiel Schalthäufigkeit
  • Überprüfung von Software-Ständen und gegebenenfalls Einspielen von Updates
  • Diagnosedaten
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Mit ASi-5 lässt sich die Vernetzung von Sensoren, Aktuatoren und Steuerungssystemen intelligent, effizient und sicher gestalten.
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Dieser Wandel der Anforderungen macht in erster Linie höhere Bandbreiten zur Datenübertragung notwendig, hat darüber hinaus aber auch weitere Konsequenzen: So ist etwa je nach Applikation eine unterschiedliche Aufteilung der Bandbreite in schnelle, zyklische Daten (mit typischerweise wenigen Bits) und langsamere azyklische Daten (mit eher größerem Volumen) notwendig. Zudem sind aktuelle intelligente Feldgeräte häufig mit einer IO-Link-Schnittstelle ausgerüstet, die ebenfalls zyklische und azyklische Daten unterstützt. Um jetzt ASi-5 Module mit mehreren IO-Link Master Ports zu realisieren, ist es wichtig, zu jedem IO-Link Port individuelle azyklische Verbindungen aufbauen zu können – ohne umständlich auf Applikationsebene den Zugriff zwischen den verschiedenen Ports regeln zu müssen.

ASi-5 hat daher ein flexibles System implementiert, mit dem einerseits die Bandbreite eines Teilnehmers zwischen einem und vier Transportkanälen skaliert werden kann. Andererseits lässt sich die Aufteilung zwischen zyklischen und azyklischen Diensten bedarfsgerecht hand-haben. Die Vordefinition geeigneter Sets nimmt beispielsweise Bihl+Wiedemann als Hersteller von ASi-5 Devices vor. Dazu werden dem Anwender eine Reihe einfach auswählbarer Profile zur Verfügung gestellt, sodass sowohl klassische E/A-Boxen mit einem Bit pro Eingangspunkt als auch zum Beispiel Displays, die ‚Streaming-Daten‘ benötigen, adäquat bedient werden können.


  1. Security inklusive
  2. TCP/IP-Monokultur als Sicherheitsrisiko
  3. Ausführliche Sicherheitstests

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