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3 Fragen an...Schubert System Elektronik

»Partner auf Augenhöhe«

01. Oktober 2020, 11:37 Uhr   |  Tiffany Dinges

»Partner auf Augenhöhe«
© Schubert System Elektronik

Setzen Unternehmen in Anlagen auf IIoT-Konzepte, spielt mit wachsender Vernetzung die Auswahl der passenden Security eine große Rolle. Für einen sicheren Prozess entlang der Wertschöpfungskette ist für Marcus Finkbeiner das Trendthema Edge Computing von zentraler Bedeutung.

Mit der Anschaffung industrieller Computersysteme soll der Schutz der Anlage einhergehen und bildet bei zunehmender Cyberbedrohung ein wichtiges Auswahlkriterium. Marcus Finkbeiner, Leiter Vertrieb für Prime Cube® bei Schubert System Elektronik, steht seinen Kunden bei der Auswahl des HMI-Systems, das nicht nur prozessrelevante, sondern auch sicherheitsgerichtete Anforderungen erfüllt, zur Seite.

Sind deutsche Unternehmen ausreichend auf mögliche Cyber-Attacken vorbereitet und reichen deren Schutzmaßnahmen aus? 

Finkbeiner: Die großen Unternehmen sind meist sehr gut vorbereitet, um bei drohenden Cyberattacken entsprechende Schutzmaßnahmen zu ergreifen. In KMUs spüren wir jedoch immer wieder große Unsicherheit und Unwissenheit in diesem Bereich. Wir positionieren uns als Partner auf Augenhöhe, der Knowhow vermittelt und die Kunden entlang des gesamten Systemauswahlprozesses mit skalierbaren Hard- und Softwarelösungen für unterschiedliche Anforderungen berät. So können wir das Risiko, dass wertschöpfende Prozesse beeinträchtigt werden, gemeinsam mit den Kunden erheblich minimieren.

Unabhängig vom Budget, welche drei Security-Maßnahmen sollten Unternehmen zwingend umsetzen, um sich vor Cyber-Attacken zu schützen?

Finkbeiner: Mit einer guten, anforderungsgerechten IT- und Systemarchitektur kann man den meisten Attacken sehr gut entgegentreten.
Weiterhin ist Cloud Computing nicht nur ein Trend, sondern trägt wesentlich dazu bei, die Security von Systemen und vor allem Daten zu stärken, ohne die eigentliche Wertschöpfung zu kannibalisieren.
Und über eine Edge Computing Lösung können Unternehmen kleinere Datenkondensate in die Cloud verschieben, die nicht für sich allein nutzbar sind. Die dezentrale Verarbeitung schont nicht nur Ressourcen, sondern minimiert auch das Risiko des Datenverlustes bei Cyber-Attacken.

Stichwort Security als Dienstleistung: Sollte die Fertigungs- und Prozessindustrie Managed Security Services in Betracht ziehen?

Finkbeiner: Große Unternehmen sind in der Lage, ihre Security Services selbst zu managen. Aufgrund der Komplexität und ständiger Veränderungen der Sicherheitsrisiken, können kleinere Unternehmen die entsprechenden Ressourcen in der Regel nicht selbst aufbringen. Hier machen Managed Security Services über einen kompetenten Dienstleister Sinn.

Marcus Finkbeiner und das Unternehmen Schubert System Elektronik im Kurzportrait

Marcus Finkbeiner ist Vertriebsleiter Prime Cube® bei Schubert System Elektronik.
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