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Ohne ‚Druck‘ arbeiten

16. Juni 2020, 18:00 Uhr   |  Inka Krischke

Ohne ‚Druck‘ arbeiten
© Captron

Sicherheitsschalter auf Basis kapazitiver Taster ermöglichen ermüdungsfreies Arbeiten. Darüber hinaus können sie Teil von Zweihandsteuerungen sein, die falsches oder unaufmerksames Betätigen mit nur einer Hand oder einem anderen Körperteil verhindern.

Herkömmliche Drucktaster, die mechanisch zu bedienen sind, haben nicht mehr viel mit heutigen kapazitiven Tastern gemeinsam. Während bei Ersteren ein mechanischer Druck zur Bedienung notwendig ist, werden die kapazitiven, elektronischen Sensortaster mit Touchfunktion durch Berührung drucklos geschaltet. Dabei baut der Taster ein elektrisches Feld auf und misst kontinuierlich die Kapazität zwischen Fläche und Sensorumgebung. Da der menschliche Körper hauptsächlich aus Wasser besteht, verfügt er über eine relativ hohe Leitfähigkeit. Nähert sich dem Taster also eine Hand, erhöht sich die Kapazität und ein Schaltvorgang wird ausgeführt. Schon allein dieses Prinzip sorgt für mehr Sicherheit am Arbeitsplatz – denn auch ein Handschuh, der gegebenenfalls gegen Kälte und Schmutz sowie zum Schutz gegen Verletzungen der Hände dient, beeinträchtigt die Funktion des Tasters nicht. 

Da bei kapazitiven Tastern allein die Berührung genügt, sinkt der Kraft-aufwand zum Bedienen einer Anlage – ein grundlegender, wenn auch oft unterschätzter Faktor für sicheres Arbeiten: Denn wer wenig physikalische Energie verwenden muss, um einen Taster zu bedienen, ermüdet nicht so schnell, vermeidet Fehler und verletzt sich in der Folge seltener. Je einfacher und kraftschonender Bedienvorgänge gestaltet sind, desto sicherer werden sie.

Verglichen mit mechanischen Drucktastern sind kapazitive Sensortaster robuster, da Berührung eine viel geringere Einwirkung als Druck darstellt. Sensortaster haben zudem keine mechanischen Bauteile, die ausfallen können. Dies senkt zum einen das Ausfallrisiko und macht die Taster zum anderen absolut wartungsfrei. Die Ausfallsicherheit lässt sich noch steigern beispielsweise durch eine wasserdicht mit Spezialharz vergossene Elektronik und ein robustes Gehäusematerial aus Polycarbonat, wie sie die Firma Captron anbietet. Deren sichere kapazitive Taster erfüllen mit Blick auf das Einwirken von Wasser und Öl den IP69K-Schutzstandard und bezüglich Schlagfestigkeit und Robustheit die IK08-Anforderungen – ein zusätzlicher Schutz vor Vandalismus. Ergo können selbst Feuerzeugflammen und gezielte Schläge auf die Tastfläche den Tastern nichts anhaben.

Die kapazitiven Sensortaster von Captron ermöglichen mehrere 100 Millionen Schaltzyklen. Hohe Sicherheit in den Abläufen ist natürlich nicht nur eine Sache des verwendeten Taster-Materials. Ebenso wichtig sind eingebaute auto-matische Mechanismen, die die Bedienung von Sensoren – und damit der sie steuernden Maschinen – für den Anwender sicher gestalten.

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1. Ohne ‚Druck‘ arbeiten
2. Verwendung als Zweihandsteuerung

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