Genua

Kryptografisch gesichertes Patching

High Resistance Firewall genugate 10.0 von Genua
© Genua

Die High Resistance Firewall genugate 10.0 wurde vom BSI nach Common Criteria EAL4+ zertifiziert. Dabei nahm das BSI erstmalig eine neu entwickelte Sicherheitskomponente zum Patch-Management in die Zertifizierung mit auf.

Die aktuelle Version 10.0 der High Resistance Firewall genugate des Security-Spezialisten Genua wurde vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) nach Common Criteria EAL4+ (CC EAL4+) zertifiziert. Dabei hat das BSI erstmalig eine von Genua neu entwickelte Sicherheitskomponente zum Patch-Management (ALC_PAM) in die Zertifizierung mit aufgenommen. Diese sorgt für einen besonders effektiven Schutz von Software-Updates gegen Infiltrationsversuche etwa mit Schadsoftware. Laut Unternehmen verfügt weltweit derzeit nur die genugate über ein zertifiziertes Patch-Management.

Beim Patch-Management koordinieren und prüfen Entwicklungsteams die Updates von Betriebssystemen, Plattformen oder Software-Anwendungen. Dies beinhaltet unter anderem das Beheben von Fehlern und Schwachstellen mit neuem oder aktualisiertem Quellcode, der in Form von Software-Updates veröffentlicht wird. Diese Patches bieten Angreifern allerdings auch Ansatzpunkte für Infiltrationsversuche, etwa mit Schadsoftware.

Mit der erweiterten Assurance-Komponente ‚ALC_PAM‘ sorgt der Security-Spezialist durch drei Sicherheitsmaßnahmen für einen effektiven Schutz. Erstens wurde die Software, die beim Einspielen der Patches für genugate 10.0 zum Einsatz kommt, im Kontext des BSI-Zertifizierungsverfahrens umfangreich getestet und auf Schwachstellen überprüft. Die Software leistet dabei mehr als nur eine kryptografische Signatur: Sie überprüft die Richtigkeit des Patches, spielt diesen kryptografisch gesichert ein und aktualisiert im Anschluss die Versionsdatenbank. Zweitens erfolgt die Patch-Erstellung anhand von präzisen definierten Prozessen. Diese wurden von einem unabhängigen, vom BSI akkreditierten Prüflabor evaluiert. Und drittens überprüfte das BSI die verwendeten kryptographischen Verfahren.

Die Abkürzung CC EAL4+ der Common Criteria bezeichnet den Grad der Vertrauenswürdigkeit (Evaluation Assurance Level) in ein zertifiziertes Produkt. Die im CC-Standard definierten EAL-Stufen beschreiben präzise Anforderungen an eine Sicherheitsprüfung, an den zu prüfenden Umfang, die Prüftiefe und die Prüfmethoden.

Zu den weiteren technische Neuerungen in genugate 10.0 zählen: REST-API zur Automatisierung von Administrationsaufgaben, Web Application Firewall, verbesserte Logauswertung durch Anbindung an Elastic Stack, sowie Advanced Web Categories (Nachfolger von genublock), welche das Sperren von Webseiten nach Kategorien ermöglichen.

Sponsored Content: Produktnews der Industrie

s+d Produktanzeige web
© S&D
EES Produktanzeige web
© EES
Sontheim Produktanzeige web
© Sontheim

Alle Bilder anzeigen (13)


Das könnte Sie auch interessieren

Verwandte Artikel

GeNUA Ges. f. Netzwerk- und UNIX-Administration mbH

Safety & Security

SPS