Feldbus-Ebene

Kein Safety ohne Security

6. September 2018, 0:00 Uhr | Max Perner

Fortsetzung des Artikels von Teil 2

Einfallstor Steuerung

Heutige Steuerungen wurden nicht im Hinblick auf vernetzte ­IT-Systeme konzipiert. Sie bieten dadurch ein Einfallstor für Cyber-Angriffe. Auch unbeabsichtigte Fehlzugriffe werden erleichtert, da die Geräte letztendlich fast ausschließlich nur über IP-Adressen identifiziert werden und kein Sichtkontakt zu ihnen besteht. 

Bereits ein flüchtiger Tippfehler oder ein virusinfizierter USB-Stick können weitreichende Folgen haben, sofern keine entsprechenden Sicherungsmaßnahmen vorhanden sind. Die möglichen Auswirkungen von Schwachstellen im Security-Bereich sind für Automationsnetzwerke gravierend. Selbst kurzfristige Netzwerk-Störungen können zu Produktionsausfällen führen und damit wirtschaftliche sowie imageschädigende Folgen nach sich ziehen. Insbesondere funktional sichere Automatisierungslösungen müssen deshalb heute neben Safety-Aspekten die Security-Aspekte berücksichtigen. Doch wie könnten solide Sicherheitskonzepte auf Feldbus-Ebene aussehen?
 


  1. Kein Safety ohne Security
  2. Gefahr ist real
  3. Einfallstor Steuerung
  4. Security-Maßnahmen auf Feldbussen
  5. Sicherer Kanal mit TLS
  6. Pflichten für Betreiber

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