Schwerpunkte

Forschungsprojekt IUNO - Teil 1

Der Technologiedaten-Marktplatz

16. April 2018, 00:00 Uhr   |  Manuel Beuttler, Marcel Ely Gomes, Christian Görg

Der Technologiedaten-Marktplatz
© Fotolia, Momius

Gerade im Mittelstand bleiben die Chancen, die sich mit I40 bieten, noch ungenutzt. Ein Grund: Die bisher in den Firmen eingesetzte IT ist oft nicht auf die Sicherheitsanforderungen der vernetzten Produktion ausgerichtet. An dieser Problematik setzt das Forschungsprojekt IUNO an.

Nicht nur für Cyber-Kriminelle sind Industrienetze ein attraktives Ziel; auch für einen konkurrierenden Maschinenbauer kann es lohnenswert sein, in das Netz eines Mitbewerbers einzudringen und dort zielgerichtet Malware zu platzieren. Ob die Fertigung gestört oder ein heimlicher Zugang zum Unternehmensnetz und damit zu sensiblen Geschäftsdaten hergestellt wird – für das geschädigte Unternehmen kann dies erhebliche finanzielle Verluste bedeuten.

Vor diesem Hintergrund haben sich im Juli 2015 vierzehn Unternehmen der deutschen Industrie sowie sieben Forschungseinrichtungen und Universitäten unter dem Dach von IUNO (siehe Kasten) organisiert, um gemeinsam sichere IT-Lösungen für typische Fragestellungen der automatisierten Produktion zu erarbeiten. Mittlerweile liegen substanzielle Ergebnisse vor und die Beteiligten sind aktuell dabei, diese exemplarisch an vier Industrie-4.0-relevanten Szenarien aus der produzierenden Industrie zu spiegeln. Letztendliches Ziel ist, den Unternehmen in Form eines ‚Werkzeugkastens‘ möglichst allgemein verwendbare Lösungen für die Herausforderungen der IT-Sicherheit im industriellen Anwendungsfeld an die Hand zu geben, die sich quasi als ‚Blaupause‘ für eine sichere Industrie 4.0 heranziehen lassen.

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1. Der Technologiedaten-Marktplatz
2. Neue Geschäftsmodelle für Daten
3. Die Architektur des Marktplatzes
4. Das Bezahlsystem
5. Maschinen für den Marktplatz vorbereiten
6. Messe-Demo Getränkemixer
7. Die Partner von IUNO

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