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Cyberkriminalität: Pilz wird Opfer eines gezielten Hackerangriffes

Der Automatisierungstechnik-Anbieter Pilz aus Ostfildern wurde am Sonntag, 13. Oktober, Opfer eines gezielten Cyberangriffs. Betroffen waren weltweit sämtliche Server- und PC-Arbeitsplätze inklusive des Kommunikationsnetzwerkes des Unternehmens.

Am Stammsitz von Pilz in Ostfildern-Nellingen bei Stuttgart Bildquelle: © Andreas Knoll, Markt&Technik

Pilz hat weltweit 42 Tochtergesellschaften und Niederlassungen.

Als eine Folge des gezielten Angriffes auf Pilz ist unter anderem die Website des Unternehmens derzeit nur teilweise funktionsfähig. Vorsorglich habe das Unternehmen sämtliche Computersysteme vom Netz genommen und den Zugang zum Unternehmensnetzwerk gesperrt. Darüber hinaus wurde die Staatsanwaltschaft eingeschaltet und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik benachrichtigt. Als parallele Maßnahme hat das Unternehmen einen Krisenstab eingerichtet um die Störungen schnellstmöglich zu beheben und die Herkunft des Angriffs zu identifizieren. Jedoch werden die Störungen noch einige Tage andauern, so Pilz.

Die Pilz-Gruppe ist globaler Anbieter von Produkten, Systemen und Dienstleistungen für Automatisierungstechnik. Das Familienunternehmen mit Stammsitz in Ostfildern beschäftigt rund 2.500 Mitarbeiter und bietet komplette Automatisierungslösungen, die Sensorik, Steuerungs- und Antriebstechnik umfassen - inklusive Systeme für industrielle Kommunikation, Diagnose und Visualisierung.