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Forschungsprojekt IUNO - Teil 2: Der visuelle IT-Security-Leitstand

Zum Auftakt der Artikelserie zum nationalen Referenzprojekt IUNO in der April-Ausgabe von Computer&AUTOMATION stand das Teil­projekt ­‚Techno­logiedaten-Marktplatz‘ im Fokus. Im folgenden Beitrag geht es nun um den ‚visuellen IT-Security-­Leitstand'. Was steckt dahinter?

Der visuelle IT-Security-Leitstand Bildquelle: © Bild: Computer&AUTOMATION, Quellen: Bosch Rexroth, Volkswagen

Was in der Office-IT schon längst alltäglich ist, findet im Fertigungsumfeld noch selten Anwendung: Der Einsatz eines Security-Leitstandes, der einen aktuellen Überblick über den Stand der Informationssicherheit abbildet. Gerade in der Industrie könnten entsprechend angepasste Lösungen aber einen erheblichen Beitrag für eine sichere Produktion leisten. Genau dieses Ziel verfolgt das Teilprojekt ‚Visueller Security-Leitstand‘ im Rahmen von IUNO. Mit anderen Worten: Es geht darum, Datenströme in der Produktion in Echtzeit zu erfassen und darauf basierend relevante Daten über den aktuellen Stand der Informationssicherheit ganzheitlich und übersichtlich abzubilden. Abweichungen in der Produktion werden damit sofort sichtbar und die Teilnehmer eines Produktionsnetzes sind transparent sowie eindeutig identifizierbar. Unternehmen sind somit in die Lage, zu jedem Zeitpunkt schnell und effizient in den Prozess einzugreifen bevor der Produktionsprozess zum Stehen kommt.

Nach dem heutigen Stand der Technik ist die Erfassung, Analyse und Übermittlung von benötigten sicherheitsrelevanten Daten mit verschiedenen Kommunikationspartnern eines Produktionsnetzes allerdings oft sehr komplex. Um dieser Problematik zu begegnen, entwickeln die IUNO-Partner Werkzeuge, die in der Lage sind, entsprechende Daten zu erheben und etwaige Angriffe zu erkennen. Parallel entsteht eine Visualisierungskomponente, die den ‚Echtzeit‘-Status auf Basis der getesteten Werkzeuge darstellt und bewertet.