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Business Software Alliance: Deutschland ist bester Standort für Cloud-Anbieter

Eine Studie der Business Software Alliance kommt zu dem Ergebnis, dass Deutschland in Sachen Datenschutz der empfehlenswerteste Standort für Cloud-Anbieter ist. Die Erstplatzierung hängt jedoch auch mit neuen Parametern zusammen.

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Die Business Software Alliance (BSA) hat ihre neue Global Cloud Computing Scorecard vorgestellt, eine Untersuchung der politischen Rahmenbedingungen für Cloud Computing weltweit. Dafür wurden bei 24 Ländern die Kriterien Datenschutz, Sicherheit, Aufkommen von Cyberangriffen, Leistungsschutzrecht, Internetstandards, Unterstützung von freiem Handel und Breitbandausbau betrachtet. Deutschland liegt demnach auf Rang 1, nach Rang drei im Jahr 2016.

Die Studie bescheinigt Deutschland einen starken Schutz für Cloud-Dienste durch eine Kombination aus umfassender Cyberkriminalitätsgesetzgebung und einer aktuellen Cybersicherheitsstrategie sowie moderne elektronische Handels- und Signaturgesetze. Außerdem verfügt Deutschland laut der BSA über umfassende Datenschutzgesetze, enthält jedoch auch strenge Registrierungsanforderungen, die als Kostenbarriere für die Nutzung von Cloud Computing wirken können.

Obwohl sich der Gesamtranking Deutschlands seit der letzten Scorecard verbessert hat – vom dritten auf den ersten Platz –, resultierte dies größtenteils aus der Neuausrichtung der Scorecard-Methodik. Dabei wurden vor allem die Bereiche Datenschutz, Cybersecurity-Gesetzgebung und Breitband-Infrastruktur noch stärker beachtet. Auch die verbesserten Werte im Sicherheitsbereich des Berichts trugen zum Anstieg bei. Auf Platz zwei und drei liegen Japan und die USA.

Die BSA ist eine Organisation von Software-Unternehmen wie Apple, Adobe und IBM, die sich vor allem gegen illegale Softwarenutzung einsetzt.