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Digitale Abwehr stärken

7 Tipps für mehr IT-Sicherheit in 2021

19. Januar 2021, 09:24 Uhr   |  Axel Noack

7 Tipps für mehr IT-Sicherheit in 2021
© Pixabay/CC0

So schützen Sie Ihr Unternehmen vor Cyber-Angriffen.

Im vergangenen Jahr haben die Unternehmen einen riesigen Schritt auf ihrer Digitalisierungsroadmap getan. Cyberkriminelle haben sich den Gegebenheiten angepasst. So können Sie Ihr Unternehmen vor Attacken schützen.

Das Jahr 2020 hat bei den deutschen Unternehmen für einen kräftigen Digitalisierungsschub gesorgt und gleichzeitig belegt, wie flexibel Cyber-Kriminelle auf aktuelle Themen und Trends reagieren. Während Unternehmen im Eilverfahren ihre Mitarbeiter ins Home-Office verlegten und digitale Prozesse etablierten, passten auch die Angreifer ihre Methoden an die neuen Gegebenheiten an. Die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden IT-Risiken werden auch in diesem Jahr den Unternehmensalltag prägen. Mit den folgenden Maßnahmen können Unternehmen ihre digitalen Abwehrkräfte stärken:

Tipp 1: Netzwerksegmentierung

Ransomware stellt nach wie vor die größte Bedrohung dar und während der Pandemie nahm die Zahl der Angriffe drastisch zu.  Laut dem aktuellen IT-Sicherheitsbericht des BSI wurde die Lage wie schon im Vorjahr durch das Schadprogramm Emotet dominiert. Es ermöglicht eine kaskadenartige Ausbreitung der Schadsoftware innerhalb eines Netzwerks und infiziert schrittweise alle vorhandenen Systeme, um die Daten anschließend zu verschlüsseln und Lösegeld zu erpressen. »Eine Schutzmaßnahme gegen diese Bedrohung ist die Netzwerksegmentierung«, sagt Raphael Vallazza, CEO des Securityspezialisten Endian. »So wie Schotten ein Schiff in mehrere Segmente unterteilen, um es bei einem Leck seetauglich zu halten, so unterbinden mehrere Netzwerksegmente auch die ungebremste Ausbreitung von Schadsoftware.« Für eine schnelle und effiziente Segmentierung der Netzwerke eignet sich der Einsatz von IoT-Gateways. Indem sie vor die einzelnen Segmente geschaltet werden, ist keinerlei Änderung an der Netzwerkstruktur notwendig. Außerdem sind moderne Gateways mit einer Reihe von Sicherheitsfunktionen ausgestattet, die eine Vielzahl von Bedrohungen abwehren können.

Tipp 2: Sichere Autorisierung

Die fortschreitende Digitalisierung und mehr Mitarbeiter im Home-Office sorgen für eine wachsende Fragmentierung der IT-Landschaften in Unternehmen. Immer mehr externe Geräte und Nutzer fordern einen stabilen Zugriff auf die zentralen Unternehmensressourcen. IT-Administratoren brauchen deshalb ein zentrales Tool, über das sie alle Zugriffsrechte verwalten können. Damit lassen sich granulare Rechte und Berechtigungen für einzelne Anwender oder Anwendergruppen in Echtzeit erteilen und widerrufen. Zudem sind Regelungen hilfreich, die festlegen, von wo und wann ein Zugriff erlaubt ist, beispielsweise während der normalen Geschäftszeiten und vom Home-Office oder dem Arbeitsplatz des Mitarbeiters. Ein Zugriff von einem Land, in dem die Firma keine Niederlassung hat, kann beispielsweise unterbunden werden.

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2. Von Passwörtern bis sichere M2M-Kommunikation
3. Restrisiko minimieren

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