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Inspektionssysteme

Verunreinigungen auf der Spur

28. Januar 2019, 00:30 Uhr   |  Miriam Krechlok


Fortsetzung des Artikels von Teil 3 .

Problemfall metallisierte Folie

Produkte in metallisierten Folienverpackungen können in der Regel mit Metallsuchgeräten im Niederfrequenzbetrieb zuverlässig überprüft werden. Dies kann jedoch, je nach Dicke der Folie, zu einer Reduzierung der erreichbaren Suchempfindlichkeit führen. In einzelnen Fällen ist es bei sehr dicken metallisierten Folienverpackungen daher empfehlenswert, diese Produkte vor dem Verpacken auf metallische Fremdkörper zu überprüfen.

Ein genereller Vorteil der Metallsuchtechnik ist die mögliche Systemauslegung auf sehr unterschiedliche Produktgrößen. Die Metalldetektor-Schleusen an Flug­häfen machen deutlich, welche Verpackungs- und Produktgrößen bei Bedarf mittels Metallsuchtechnik auf Fremdkörper detektiert werden können. Dabei gilt die Faustregel: Je höher die Durchgangsöffnung für das Produkt, desto geringer ist die Erkennungsempfindlichkeit des Metallsuchgeräts. Diese Reduzierung der Erkennungsempfindlichkeit kann jedoch durch die Einstellung des Abstands des Spulensystems im Metallsuchgerät weitgehend ausgeglichen werden. Auch der Einsatz der variablen Frequenztechnologie, bei der für jede Anwendung automatisch die am besten geeignete Frequenz eingestellt wird und somit eine Vielzahl von Produkten mit wechselndem Feuchtegehalt kontrolliert werden kann, hilft, eventuelle Probleme mit der Erkennungsempfindlichkeit zu lösen.

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1. Verunreinigungen auf der Spur
2. Fremdkörper-Erkennung mit Metallsuchtechnik
3. Einfluss der Produkteigenschaften
4. Problemfall metallisierte Folie
5. Die Röntgeninspektionstechnik
6. Besondere Herausforderung: Aluminium
7. Weitere Kriterien bei der Technologiewahl

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