Schwerpunkte

Eigensichere Energieeinspeisung

Knick lizensiert Pepperl+Fuchs Technologie

01. Januar 1970, 01:00 Uhr   |  Stefan Kuppinger

Die Mannheimer Firma Pepperl+Fuchs und die Knick Elektronische Messgeräte GmbH mit Sitz in Berlin haben eine Lizenzvereinbarung zur Nutzung der DART-Technologie unterzeichnet.

Das Lizenzmodell regelt die Nutzung der patentierten DART-Technologie (DART: Dynamic Arc Recognition and Termination) und soll deren schnelle, internationale Verbreitung unterstützen. Zudem wollen beide Unternehmen gemeinsam die internationale Normung dieser Technologie vorantreiben.

Bisherige Lösungen für eigensichere Stromkreise begrenzen die Leistung zum Betrieb von Geräten im explosionsgefährdeten Bereich massiv, um das Entstehen zündfähiger Funken auszuschließen. DART hingegen erkennt den bei der Bildung eines Funkens charakteristischen Strom- und Spannungsverlauf. Innerhalb von wenigen Mikrosekunden wird die Stromversorgung unterbrochen und auf diese Weise der Funken "gelöscht" - bevor dieser genügend Energie zur Zündung explosionsfähiger Gemische aufgenommen hat. Mit Hilfe der DART-Technologie lassen sich die bislang aus den Anforderungen der IEC 60079-11 „Geräteschutz durch Eigensicherheit" resultierenden Leistungsgrenzen signifikant anheben. Auf diese Weise kann bis zu 50 Watt nutzbare Leistung eigensicher in den explosionsgefährdeten Bereich eingespeist werden. Leistungsfähige Feldgeräte, die bisher nur in Kombination mit anderen Ex-Schutzarten wie Ex e, m, d, p etc. zur Verfügung standen, können nun auch eigensicher ausgeführt werden. Daraus resultiert eine immer sichere Verkabelung und gefahrlos vor Ort zu öffnende Geräte.

Eine erste Lösung für ein DART-Analysegerät und einem DART-Speisegeräts wird auf der Hannover Messe in Halle 7/ Stand C14 vorgestellt.

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