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Rockwell Automation / Schlumberger: Joint Venture für die Öl- und Gasindustrie

Der Automatisierungskonzern Rockwell Automation und Schlumberger, Anbieter von Technologien zur Charakterisierung von Lagerstätten sowie für Bohr-, Förderungs- und Verarbeitungsvorgänge in der Erdöl- und Erdgasindustrie, gründen ein Joint Venture mit Namen Sensia.

Sensia - Joint Venture von Rockwell und Schlumberger Bildquelle: © Rockwell Automation

Der Hauptsitz des neuen Unternehmens ist in Houston im US-Bundesstaat Texas.

Mit Sensia soll ein voll integrierter Anbieter mit Branchenexpertise auf dem Gebiet der Mess- und Automatisierungslösungen für die Öl- und Gasindustrie entstehen. Das Angebot umfasst skalierbare, cloud- und edge-fähige Prozessautomatisierung, einschließlich Informatik- und Prozesssicherheitslösungen – angefangen bei einfachen intelligenten Systemen bis hin zu umfassenden Automatisierungslösungen für das Lifecycle-Management.

Blake Moret, Chairman und CEO von Rockwell Automation, erklärt die Motivation für die Gründung des neuen Joint Ventures: „Ölfeldbetreiber erhöhen ihren Investitionswert, indem sie die Zeit zwischen Bohrung und Förderung auf sichere Weise reduzieren, die Fördermenge sowohl konventioneller wie auch unkonventioneller Bohrlöcher optimieren und die Lebensspanne der Förderanlagen ausdehnen. Derzeit gibt es keinen Anbieter, der Komplettlösungen und Technologieplattformen anbietet, um diesen Herausforderungen gerecht zu werden.“

Im Rahmen der Vereinbarung werde Sensia als unabhängiges Unternehmen operieren, wobei Rockwell Automation 53 % und Schlumberger 47 % der Anteile halten werden. Man erwartet, dass Sensia einen Jahresumsatz von 400 Mio. US-Dollar generieren und rund 1.000 Mitarbeiter beschäftigen wird. Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Houston im US-Bundesstaat Texas. Von dort aus werden Kunden in mehr als 80 Ländern betreut. Als Chief Executive Officer fungiert Allan Rentcome, der derzeit als Director Global Technology – Systems and Solutions Business bei Rockwell Automation tätig ist.

Teil der Transaktion ist bei Abschluss eine Zahlung von Rockwell Automation an Schlumberger in Höhe von 250 Mio. US-Dollar, die durch Barmittel finanziert werden. Nach Einholung von behördlichen Genehmigungen sowie anderen üblichen Formalien plant das Joint Venture ab dem Sommer 2019 erste Kunden zu betreuen.