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ARM-Architektur als Basis: Die Intelligenz am Edge

IoT-Gateways ermöglichen am Rande des Fertigungs-Netzes sowohl die schnelle Datenauswertung vor Ort als auch die Weitergabe in die Cloud. Doch wie müssen die Geräte ­konzipiert sein, um auch im industriellen Umfeld zuverlässig zu arbeiten?

Intelligenz am Edge, Moxa Bildquelle: © Moxa

Mehr und mehr mehr Hersteller machen sich bereit für den Ritt auf der IIoT-Welle. Obwohl der Fortschritt langsam voranschreitet, lassen sich erste Vorteile der Digitalisierung bereits nutzen. So genanntes Smart Manufacturing und die digitale Transformation gekoppelt mit Edge-Intelligenz, also intelligenten Geräten am Rande des Netzwerks, ermöglichen es Herstellern, ihre Produktivität zu steigern, Ausfallzeiten zu reduzieren und die Produktqualität zu verbessern. Ein wichtiger Erfolgsfaktor bei der Transformation ist der Einsatz intelligenter Edge-Computing-Lösungen, welche die Lücke zwischen Betriebstechnologie (Operation Technology, OT) und Informationstechnologie (IT) – mit den entsprechenden Vorteilen – schließen. Auch aus einem anderen Grund macht Edge-Computing Sinn. Denn zusätzlich erfordern zeitkritische Anwendungen die sofortige Verarbeitung von Gerätedaten, damit Korrekturmaßnahmen und Entscheidungsfindungen rechtzeitig stattfinden können. Edge-Intelligenz bedeutet, dass die Intelligenz zur Datenverarbeitung direkt vor Ort im Feld verfügbar ist, anstatt alle Gerätedaten erst zur Verarbeitung vom Netzwerk-Randbereich in die Cloud zu senden. Somit wird schnelle Entscheidungsfindung möglich.