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Radarsensoren: Einsatz bei bis zu -196 °C

Aufgrund ihrer Temperaturentkopplung vom Prozess sind die 80-GHz-Radarsensoren Vegaplus 64 von Vega für extreme Prozesstemperaturen – wie sie in LNG-Anwendungen herrschen – optimiert: Bis zu –196 °C sind kein Problem.

Vegapuls 64 von Vega Bildquelle: © Vega Grieshaber

Es kommt dabei weder zu Vereisung noch zu Kondensatbildung am Antennensystem. Das geschützte Gehäuse sowie die frontbündige Antennenabdeckung aus PTFE sollen sich neben kryogenen Anwendungen für sicheres Messen in aggressiven Medien eignen, seien es Säuren, Laugen oder abrasive Medien. Vom Gehäusekopf bis hin zur Messzelle sind sie maximal robust gefertigt und im Detail hochwertig ausgestattet. Ihr Kernstück ist ein Metallaufbau aus beständigem Edelstahl, der die empfindliche Elektronik im Sensorgehäuse thermisch entkoppelt. Doch auch aufgrund ihres hohen Dynamikbereichs bringen die 80-GHz-Radarsensoren Herstellerangaben zufolge bei der Erfassung kleinster Signale gute Leistung, speziell bei der Messungen von Kohlenwasserstoffen. Praktisch alle Medien in der Petrochemie, von Rohöl bis hin zu tiefkalten Flüssiggasen, lassen sich trotz deren geringen Reflexionseigenschaften mit den Sensoren erfassen.