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Pneumatik: Druckverluste verhindern

In mit Druckluft betriebenen Produktionsanlagen führen ­Druckverluste häufig zu hohen Energiekosten. Ein Multifunktionsgerät in Kombination mit einem Engineeringtool und Sensorik kann diese aufspüren und beseitigen.

Produktionsanlagen mit Druckluft, GHM Bildquelle: © iStock_jonkam 2009

Bei der Druckluftversorgung von industriellen Produktionsanlagen kommt es auf eine für alle Maschinenabläufe ausreichende Luftmenge bei konstantem Systemdruck sowie auf eine zuverlässige Vermeidung einer Taupunkt-Unterschreitung an. Eine eingesetzte Messtechnik ermöglicht die Ermittlung der Leckage und gibt Hinweise zur Anlagenoptimierung und dauerhaften Energiekostensenkung. Durch eine intelligente zeitoptimierte Zuschaltung der einzelnen Verbrauchermaschinen lässt sich perspektivisch die verbrauchte Gesamtluftmenge in ökonomisch sinnvollen Grenzen (gemessen an den gestaffelten Energiepreisen für Maximalabnahme) einhalten. Die gezielte Wärmerückgewinnung der Kompressor-Anlagen zur Raumlüftungstechnik erfüllt einen weiteren Punkt der Energie-Einsparung nach DIN EN ISO 50001. Jederzeit müssen die Anlagenprozessdaten sowie die individuellen Verbrauchswerte zur Sicherstellung der Druckluftqualität und Fertigungsverfügbarkeit automatisch überwacht und die Verläufe dokumentiert werden – übersichtlich einsehbar vor Ort und dezentral abrufbar im Firmenkommunikationsnetzwerk.

Als zentrales Energiemanagement-System eingesetzt, zeigt die mit einem farbigen Touchdisplay ausgerüstete Multifunktionseinheit GHM-ONE dem Anlagenbetreiber übersichtlich den Zustand der Prozessdaten und Trendkurvenverläufe (Kurz- und Langzeit) zur Effizienzbeurteilung.