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Mess- und Steuerungstechnik: SPS-Code überflüssig

Die grafische Programmierumgebung Labview kommt im Maschinenbau insbesondere zur Modellierung spezifischer Mess- und Prüfmaschinen zur Anwendung. Ergänzt um Automatisierungstechnik von Bosch Rexroth lassen sich auch maßgeschneiderte Software-Lösungen komplett in Labview realisieren – ohne eine Zeile SPS-Code.

Programmierungsumgebung Labview, Bosch Rexroth Bildquelle: © Hy-Line Systems

Sichere, zumeist automatisierte Prüfprozesse bilden die Grundlage für regelmäßige Lebensdauer- und Ermüdungstests oder Werkstoffprüfungen.

Open Core Engineering, Hy Line Bildquelle: © Hy-Line Systems

Bild 1. Mit Open Core Engineering entfällt die Notwendigkeit, zusätzlich zur Labview-Applikation ein SPS-Programm zu erstellen.

Um die entsprechenden Prüf- und Messmaschinen kundenindividuell anzupassen, messtechnische Daten zu erfassen und die für die Prüfprozesse notwendige Mess-Sensorik anzubinden, nutzen viele Hersteller das grafische Programmiersystem Labview von Natio­nal Instruments.

Zur Inbetriebnahme der maßgeschneiderten Maschinen mussten die Maschinenbauer und Endanwender bislang jedoch einen doppelten Programmieraufwand hinnehmen: für die Mess- und Prüfanwendungen einerseits und für den Maschinenablauf andererseits. Genau diese Doppelarbeit können Labview-Anwender mit der Rexroth-Schnittstellentechnologie „Open Core Interface“ vermeiden. Denn damit definieren Maschinenbauer die Bewegungsabläufe ausschließlich über die Labview-Oberfläche, ohne eine Zeile SPS-Code zu schreiben (Bild 1).