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Server-Virtualisierung im CERN

18. September 2014, 16:09 Uhr   |  Peter Ahne

Server-Virtualisierung im CERN
© CERN

Die Daten von bis zu 1 Million Sensoren müssen am Teilchenbeschleuniger des Europäischen Kern­forschungszentrums CERN aufgenommen und überprüft werden. Zur Überwachung der Tests setzt das CERN jetzt auf einen virtualisierten, rackbasierten Server mit vier Prozessormodulen.

Warum besteht unser Universum hauptsächlich aus Materie und nicht aus Antimaterie? Dieser Frage geht eines von vier Experimenten – das LHCb – im Teilchenbeschleuniger des Kernforschungszentrums CERN bei Genf nach. Das Experiment erforscht die kleinen Unterschiede der Teilchenphysik und  läuft noch mindestens bis ins Jahr 2018. Es nutzt ein 4500 Tonnen schweres Detektorsystem mit circa 1 Million Sensoren, welche die unterschiedlichen Teilchen registrieren, die bei der Kollision von nahezu lichtschnellen Protonen im rund 27 km langen Ringbeschleuniger entstehen. Das Detektorsystem setzt sich aus mehreren Subdetektoren zusammen. Jeder dieser Subdetektoren ist darauf spezialisiert, unterschiedliche Parameter wie Spurverläufe oder Energie-Werte zu messen. Bei 2000 Ereignissen pro Sekunde entsteht stündlich eine beträchtliche Datenmenge von 250 GByte.

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1. Server-Virtualisierung im CERN
2. Das Detektionssystem
3. Lokale Überwachung durch CAN-Slaves
4. Virtualisierung auf zentralem Server
5. Die smarten Knotenpunkte
6. Der Systemaufbau
7. Die technische Umsetzung

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