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Scheitert Industrie 4.0 an der Vielfalt?

12. September 2019, 08:30 Uhr   |  Peter Ahne

Scheitert Industrie 4.0 an der Vielfalt?
© Bild: Computer&AUTOMATION, Quelle: Fotolia

Seit acht Jahren ist Industrie 4.0 'das' Thema der Industrie-Automation. Doch reale Ergebnisse sind bis dato sehr dürftig. Warum lässt sich eine gute Idee derart schwer etablieren? Ein Erklärungsversuch.

Es geht sehr zäh voran, bei der Umsetzung der Industrie-4.0-Idee. Seit nunmehr acht Jahren wird Industrie 4.0 durch die Gassen getrieben. Jeder Player, der etwas auf sich hält, hat Ideen, Konzepte und Produkte für oder rund um den Hype präsentiert: Cloud-Lösungen, Server,  Node- und Edge-Devices bis hin zu Industrie-4.0-Sensoren.

Befeuert durch die große Anzahl an ‚Connected‘ Devices, die der Markt hervorbringen soll, und die riesigen Datenmengen, die es zu verarbeiten gilt, hat es vielen Anbietern die Dollar-Zeichen regelrecht in die Augen getrieben. – Keiner wollte zu spät mit entsprechenden Produkten am Markt sein. 

Und so verschwand jeder Anbieter quasi mit einer ersten Idee in seiner Entwicklungsabteilung und hat die aus seiner Sicht beste Lösung hervorgebracht. Oder es wurde auf der Grundlage der eigenen Kundenbasis und der vermeintlichen Marktmacht ein eigenes Süppchen gekocht, um den angestammten Teil des Geschäftes abzusichern. Gemäß dem Motto: von der Hardware über das Kommunikationsprotokoll bis zur Cloud – meine Lösung ist die beste!

Ergebnis ist: Bei dem vielfältigen Angebot auf allen Ebenen, das die Industrie-4.0-Welle nun hervorgerufen hat, ergibt sich für den Kunden vor allem eines: das Problem, sich für etwas zu entscheiden! 
 

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1. Scheitert Industrie 4.0 an der Vielfalt?
2. Das Large-Numbers-Problem
3. Standard = Offenheit
4. Licht am Ende des Standard-Tunnels
5. Den Standards entgegen!

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