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Künstliche Intelligenz

Neues Fraunhofer-Institut für Kognitive Systeme

05. Dezember 2019, 15:12 Uhr   |  Günter Herkommer

Neues Fraunhofer-Institut für Kognitive Systeme
© Fraunhofer

Ehrengäste bei der Eröffnungsfeier waren Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Staatsminister Hubert Aiwanger, der Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft Prof. Reimund Neugebauer sowie der Präsident der TU München Prof. Thomas F. Hofmann.

Mit einer feierlichen Veranstaltung wurde am 3. Dezember das neue Fraunhofer-Institut für Kognitive Systeme IKS in München eröffnet. Schwerpunkt der Forschung ist, die bislang meist getrennt betrachteten Bereiche Sicherheit und Intelligenz in Einklang zu bringen.

Das Fraunhofer IKS, welches am 1. Dezember aus dem bisherigen Fraunhofer-Institut für Eingebettete Systeme und Kommunikationstechnik ESK hervorgegangen ist, wird ein zentraler Bestandteil des Kompetenznetzwerks „Künstliche Maschinelle Intelligenz“ des Freistaats Bayern. Für die Arbeit des Instituts werden sechs Professuren neu geschaffen, davon vier an der Technischen Universität München (TUM). Ehrengäste bei der Eröffnungsfeier waren Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Staatsminister Hubert Aiwanger, der Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft Prof. Reimund Neugebauer sowie der Präsident der TU München Prof. Thomas F. Hofmann.

Ministerpräsident Dr. Markus Söder sagte anlässlich der Eröffnungsfeier: „Künstliche Intelligenz ist die Dampfmaschine der neuen digitalen Welt. Mit der Hightech Agenda Bayern machen wir den Freistaat zu einem führenden KI-District. Wir schaffen im ganzen Land 100 KI-Lehrstühle – so viele wie der Bund insgesamt. Das neue Fraunhofer-Institut für Kognitive Systeme ist eine zentrale Säule in unserem Netzwerk. Hier ist der Innovationsmotor für die Industrie 4.0 und autonomes Fahren.“

Prof. Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft ergänzte: „Neue Entwicklungen auf Basis Künstlicher Intelligenz sind entscheidend für unsere wirtschaftliche Zukunft und unsere langfristige Positionierung im internationalen Wettbewerb. Eine zentrale Voraussetzung, um diese neuen Technologien erfolgreich in die Anwendung und in den Markt zu überführen, ist das Vertrauen in ihre Sicherheit. Das neue Fraunhofer IKS setzt hier mit seiner Forschung im Bereich ›Safe Intelligence‹ ein deutliches Zeichen und ergänzt unsere Kompetenzen in diesem strategisch wichtigen Forschungsfeld.“

Der Schwerpunkt des neuen Fraunhofer-Institutes liegt zunächst auf der Entwicklung resilienter kognitiver Systeme, resilienter KI sowie KI für autonome Systeme. Weitere Partner im Kompetenznetzwerk sind neben den beiden Münchner Universitäten TUM und LMU verschiedene Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen in München, Erlangen, Würzburg, Augsburg, Bayreuth, Ingolstadt und Amberg-Weiden.

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