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embedded world wieder live in Nürnberg

7. Juni 2022, 14:53 Uhr | Andrea Gillhuber
embedded world wieder live in Nürnberg
Im Frühjahr 2020 war die embedded world mit die letzte Branchenmesse vor dem Corona-Lockdown.
© Nürnberg Messe

Nach zwei Jahren Pause findet die embedded world wieder in Nürnberg statt. Parallel dazu laden die embedded world Conference sowie die electronic displays Conference zum fachlichen Austausch ein.

Vom 25. Bis 27. Februar 2020 fand die embedded world das letzte Mal in Nürnberg statt. Damals hätte niemand mit einer zweijährigen Zwangspause gerechnet. In diesem Jahr laden die Veranstalter wieder zum Branchentreff, doch abweichend vom regulären Termin. Denn Mitte Dezember hat die Nürnberg Messe alle angemeldeten Aussteller der embedded world angeschrieben und angeboten, die für 15. bis 17. März terminierte Messe auf den 21. bis 23. Juni 2022 zu verschieben. Die Aussteller nahmen die Möglichkeit wahr und stimmten für die Verlegung.

Nach dem Neustart der embedded world findet die Messe neben der Realveranstaltung in Nürnberg auch im virtuellen Raum statt. In der Ausstellerliste können Interessierte gezielt zwischen hybriden und digitalen Ausstellern sowie Mitausstellern filtern.

Wieder live – embedded world Conference 2022

Alle Sprecherinnen und Sprecher haben ihre Teilnahme an der embedded world Conference im Juni 2022 bestätigt. Neben der Web-Version gibt es jetzt auch eine PDF-Version mit klassischen Tagesübersichten.

Mit 195 Vorträgen, drei Haupt-Keynotes und elf Classes bietet die embedded world Conference von 21. bis 23. Juni 2022 wieder ein umfangreiches Programm. Prof. Dr.-Ing. Axel Sikora, Chairman der Konferenz, freut sich auf die zwanzigste Ausgabe: „Die embedded world Conference 2022 wird wieder ein Schlaglicht auf den aktuellen Stand von Forschung und Entwicklung werfen. Wir werden wieder umfassende Themen der Entwicklung komplexer Gesamtsysteme kombinieren mit aktuellen Spezialthemen wie RISC V oder Lösungen für die Probleme in Zeiten von knappen Chipressourcen und langfristigen Megatrends wie Künstliche Intelligenz (KI), Open Source-Lösungen und sichere Konnektivität. Die embedded world Conference bringt dafür die führenden Köpfe zusammen, die schon heute Innovationen für morgen entwickeln.”

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Neben der Ausstellung finden die beiden Kongresse embedded world Conference und electronic display Conference statt.
© Nürnberg Messe

Höhepunkte der diesjährigen Konferenz bilden die drei Keynotes: Steve Douglass von Lattice Semiconductor spricht über Anpassungsfähigkeit in der Embedded-Entwicklung. Dr. Matthias Klauda, Robert Bosch, gibt einen Einblick in die aktuellen technischen Trends bei Fahrzeugsystemarchitekturen und Patricia Shaw von Beyond Reach Consulting erörtert ethische Fragen von KI-Systemen und ihre Umsetzung in die Praxis. Das Programm von vier Sessions wurde mit Kooperationspartnern gestaltet:

  • Mitglieder der SGET (Standardization Group for Embedded Technologies) stellen die von ihr entwickelten Embedded-Computerboard-Standards vor.
  • Das Open Source Automation Development Lab (OSADL) organisiert eine Session zu technischen und rechtlichen Aspekten der Nutzung von Open-Source-Komponenten in Embedded Systemen.
  • In Zusammenarbeit mit RISC-V International gibt es Informationen zu den aktuellen, sehr dynamischen Entwicklungen rund um die offene Befehlssatzarchitektur RISC-V.
  • Eine Session des europäischen HiPEAC-Projekts (High Performance Embedded Architecture and Compilation) informiert über hochperformante Lösungen auf Chip- und auf Systemebene.
  • Mitarbeiter von ausstellenden Firmen der embedded world Exhibition erhalten 30 % Ermäßigung.

Die Schutzmaßnahmen

Seit dem 3. April gelten in Bayern keine behördlichen Corona-Auflagen oder Zugangsbeschränkungen mehr. Die Nürnberg Messe hat die Schutzmaßnahmen nach eigenen Angaben an die aktuelle Situation angepasst. So wird verstärkt gelüftet sowie die Reinigungsintervalle erhöht und Desinfektionsspender angeboten. Dennoch empfiehlt der Veranstalter, die allgemeinen Schutz- und Hygienemaßnahmen auf freiwilliger Basis zu befolgen. Dazu zählen Mindestabstand, das Tragen medizinischer Gesichtsmasken sowie die Handhygiene. Auch eine vorsorgliche und regelmäßige Selbsttestung sowie die Coronavirus-Impfung werden auf der Internetseite genannt.

Im öffentlichen Nahverkehr gilt weiterhin die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske. Aussteller werden ausdrücklich auf die aktuelle deutsche SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung hingewiesen. Diese sieht vor, dass der jeweilige Arbeitgeber im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung Maßnahmen für die individuellen Arbeitssituationen seiner Mitarbeiter festlegt. Dies gilt auch für alle Veranstaltungen sowie deren Auf- und Abbau.


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